Verlagsgruppe Handelsblatt investiert in neue Objekte

18. April 2004, 10:54
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Am Mittwoch startet neues Internet-Portal "firmenwissen"

Die Düsseldorfer Verlagsgruppe Handelsblatt hat nach mehrjährigem Konsolidierungskurs eine Investitionsoffensive gestartet. Mit Lifestyle-Beilagen und Internet-Aktivitäten will die zum Holtzbrinck-Konzern gehörende Gruppe neue Anzeigenmärkte erschließen und zusätzliche Umsätze erwirtschaften. An diesem Mittwoch startet das Internet-Portal "www.firmenwissen.de", das von 16 Mio. Firmen Online-Profile und eine Bonitätsprüfung bietet.

Neues Anleger-Magazin

Firmenwissen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verlagsgruppe Handelsblatt und Creditreform und richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen. Seit einigen Tagen ist das neue Anleger-Magazin "New Investor" auf dem Markt. Vier Mal im Jahr soll das 68 Seiten starke Heft "Handelsblatt", "Wirtschaftswoche" und "Euro" beiliegen und 1,5 Mio. Leser erreichen. Die Verlagsgruppe spricht vom reichweitenstärksten deutschen Anlegermagazin.

Fitnessmagazin

Auf die gleiche Weise und mit 550.000 Exemplaren Auflage erscheint zwei Mal im Jahr das Fitnessmagazin "enjoy your life". Mit den Themen Fitness, Ernährung, Wellness und Genuss sei das Magazin das einzige Fitnessmagazin, das sich gezielt an Manager richte. "Wir wildern hier im Lifestyle-Bereich", sagte Unternehmenssprecher Andreas Knaut der dpa.

Lifestyle-Magazin

Bereits im vergangenen Herbst startete "fivetonine", das Lifestyle-Magazin für Wirtschaftswoche-Abonnenten, das im Zeitschriftenhandel für drei Euro im Einzelverkauf ist und in diesem Jahr drei Mal erscheinen soll. Auch die "karriere" hat eine Lifestyle-Beilage bekommen: "WorkStyle" will bei Stilfragen am Arbeitsplatz beraten.

"WiWo-E-Magazine"

Mit dem "WiWo-E-Magazine" hat die Verlagsgruppe ein interaktives Wirtschaftsmagazin ins Netz gestellt. Und auch im Kerngeschäft wird das Angebot ausgeweitet: Das "Handelsblatt" hat künftig eine wöchentliche Literaturseite. Für dieses Jahr hofft die Verlagsgruppe auf leicht steigende Auflagen bei ihren Objekten. "Im Anzeigenbereich sind wir mit allen Objekten im Plan", sagte Knaut. Im vergangenen Jahr waren nach bereits vorangegangenen Einschnitten noch einmal Kosten von 24 Mio. Euro eingespart worden. (APA/dpa)

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