Ugandas Armee verfolgt LRA-Rebellen im Sudan

7. April 2004, 13:12
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17 ugandische Soldaten getötet - 30 weitere Menschen verletzt

Kampala/Nairobi - Bei einem Feldzug der ugandischen Armee gegen angebliche Rebellen-Lager der LRA im Südsudan sind mindestens 17 Soldaten aus Uganda getötet worden. Etwa 30 weitere Menschen seien verletzt, unter ihnen auch Zivilisten, berichtete die Missionsnachrichtenagentur MISNA unter Berufung auf lokale Quellen. Ein Militärfahrzeug sei auf eine Granate gefahren und habe dann weitere Explosionen ausgelöst.

Ugandas Armee versucht zum wiederholten Male, die Rebellenarmee unter dem Anführer Joseph Kony zu besiegen, die seit etwa 18 Jahren den Norden Ugandas terrorisiert. Die Führung der LRA soll sich im Süden Sudans aufhalten. Die LRA besteht zum größten Teil aus entführten Kindern, die zu Grausamkeiten gezwungen werden. (APA/dpa)

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