Stronach investiert weiter in Österreich

14. April 2004, 11:00
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Magna-Börsengang im Herbst zu 60 bis 70 Prozent wahrscheinlich - Neuer Präsident an der Konzernspitze geplant

Wien - Der Austrokanadier Frank Stronach, Gründer des Auto-Zulieferkonzerns Magna und seit den Achtzigerjahren Großinvestor in Österreich, plant noch weitere Investitionen in seinem Geburtsland. Beim Zusammenbau von ganzen Autos sei zwar eine "optimale Größe erreicht", aber in der Entwicklung und bei der Herstellung besonders technischer Produkte und modularer Systeme "ist noch viel Platz", wird Stronach im "WirtschaftsBlatt" vom Mittwoch zitiert: "Ich bin optimistisch, dass wir im Laufe der Jahre noch mehrere Komponenten-Werke in Österreich errichten können", so der Magna-Gründer.

Börsengang im Herbst?

Zu einem geplanten Börsengang von Magna Steyr meinte Stronach, dass er optimistisch sei, dass es noch heuer dazu kommen werde. Die Wahrscheinlichkeit für einen Börsegang im Herbst liege bei 60 bis 70 Prozent.

Auch für die Konzernleitung kündigte Stronach Veränderungen an: Positioniert unter den beiden Vice Chairmen Sigi Wolf und Fred Gingl soll ein Präsident das Management-Team von Magna verstärken. Der neue Mann soll Amerikaner sein und werde in Detroit sitzen. Stronach selbst wolle "mit einem Minimum von fünf Jahren und einem Maximum von zehn Jahren" weiterhin Chairman des Unternehmens bleiben. (APA)

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    Zu einem geplanten Börsengang von Magna Steyr meinte Stronach, dass er optimistisch sei, dass es noch heuer dazu kommen werde.

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