DRAMs werden noch teurer

14. April 2004, 10:58
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Lieferengpässe verursachen Preisanstieg von fast 15 Prozent gegenüber Ende März

Der Höhenflug bei Preisen für Speicherchips geht weiter. Wie der asiatische IT-Dienst DigiTimes berichtet, sind die Spotpreise für 256Mbit-Chips auf über sechs Dollar je Stück gestiegen. Das bedeutet einen nochmaligen Anstieg von fast 15 Prozent gegenüber Ende März, als die Spotpreise für die gängigsten DRAMs bereits auf ein 52-Wochen-Hoch geklettert waren. Nunmehr werden aber auch die Chips, die im Rahmen langfristiger Liefervereinbarungen verkauft werden, teurer.

Lieferengpässe

Der Höhenflug sowohl bei den Spot- als auch den Vertragspreisen war von Sorgen über Lieferengpässe ausgelöst worden. Während die Preise für frei verkaufte Chips bereits seit Februar in die Höhe schnellen, ziehen nunmehr auch die so genannten Vertragspreise an. Diese legten im Monatsabstand für Mainstream-Ware um über elf Prozent auf 4,66 Dollar zu. Die taiwanesische Nanya Technology, die rund 60 bis 70 Prozent ihrer DRAMs über Verträge an langerfristige Kunden verkauft, führt dies besonders auf die gestiegene Nachfrage von Seiten US-amerikanischer Kunden zurück.

Volle Kassen

Bei den Anbietern, die ihre Chips vor allem auf dem freien Markt verkaufen, sorgt die Hausse naturgemäß ebenfalls für volle Kassen. Powerchip Semiconductor Corporation, das 70 Prozent seiner Produktion auf dem Spotmarkt absetzt, kann bei dem derzeitigen Preisniveau enorme Profite verzeichnen. Das Unternehmen rechnet mit Produktionskosten pro Chip von 2,8 Dollar. (pte)

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