Nader scheitert im Bundesstaat Oregon

8. April 2004, 19:26
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US-Verbraucheranwalt konnte nicht rechtzeitig die nötigen 1.000 Unterstützungserklärungen sammeln

Washington - Der US-Verbraucheranwalt mit Präsidentschaftsambitionen, Ralph Nader, ist an einer ersten Hürde gescheitert. Im Bundesstaat Oregon brachte er am Montagabend nicht die nötigen 1.000 Wähler-Unterschriften zusammen, um sich auf die offizielle Kandidatenliste setzen zu lassen. Damit sein Name am 2. November doch noch auf den Wahlzetteln steht, muss Nader nun innerhalb von drei Monaten 15.000 Unterschriften sammeln. Sein Wahlkampfteam gab sich optimistisch, das zu schaffen.

Nader hatte bei den Wahlen vor vier Jahren 2,7 Prozent der Stimmen erhalten. Demokraten glauben jedoch, dass er ihrem Kandidaten Al Gore die Präsidentschaft verwehrte. In Florida und New Hampshire gewann George W. Bush damals gegen Gore mit hauchdünner Mehrheit. Gore hätte gewonnen, wenn die Mehrheit der Nader-Wähler ihm seine Stimme gegeben hätten. (APA/dpa)

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