Deutsche Unternehmen haben keine E-Mail-Richtlinien

15. April 2004, 10:40
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Erarbeitung von Vorschriften gemeinsam mit IT-Experten

Nur 51 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, Regeln und Mechanismen zu haben, mit denen sie die Einhaltung der Richtlinien zur Nutzung von E-Mails und Instant Messaging überprüfen, obwohl deren Bedeutung immer wichtiger wird. In der Finanzbranche geben 63 Prozent der IT-Verantwortlichen an, dass es in ihren Unternehmen Instrumente zur Überwachung der Einhaltung der E-Mail-Regeln gibt, in der verarbeitenden Industrie nur 41 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne, die im Auftrag von Hitachi Data Systems durchgeführt wurde.

Immer größere Bedeutung

Experten rechnen damit, dass aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen die Einhaltung von Richtlinien und die Archivierung von E-Mails immer größere Bedeutung bekommen wird, und die meisten Unternehmen erheblich in Systeme zur Verwaltung und Archivierung von E-Mails investieren werden.

Früh

Doch nicht nur die Erlassung von Richtlinien zur E-Mail-Nutzung ist von Bedeutung, sondern vor allem die Einbeziehung von IT-Experten bei der Erarbeitung dieser Vorschriften. Heute archivieren bereits 61 Prozent der Unternehmen ihre E-Mails über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren oder länger. Durch die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen wird sich dieser Prozentsatz signifikant erhöhen. Diese Tatsache erfordert es, dass Speichermanagement- und Archivierungslösungen langfristig geplant werden. So ist es sinnvoll, dass die IT-Abteilung möglichst früh bei der Erstellung von E-Mail-Richtlinien einbezogen wird.(pte)

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