Fettleibigkeit droht Prämien zu treiben

20. April 2004, 10:37
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Studie des Schweizer Rückversicherers Swiss Re sieht Branche vor neuer Herausforderung und fordert genaue Abschätzung der Risiken

Zürich/London - Die zunehmende Fettleibigkeit der Menschen droht sich auf die Prämien von Lebensversicherungen auszuwirken. Nach einer Studie, die der Schweizer Rückversicherer Swiss Re am Dienstag veröffentlichte, stellt dies die Unternehmen der Branche vor eine neue Herausforderung. Falls sich die Fettleibigkeit weiter ausbreite und sich damit die Lebenserwartung der Versicherten verkürze, müssten die Beiträge für Lebensversicherungen erhöht werden. Die Versicherer müssten sonst wegen kürzerer Beitragszeiten mit Verlusten rechnen.

Gesundheitsproblem mit ...

Fettleibigkeit stelle wegen der Verbindung zu Herz-Kreislauf-Krankheiten, Hypertonie, Diabetes und vielen Krebsarten ein weltweit großes Gesundheitsproblem dar, schreibt Swiss Re. Der Anteil an Fettleibigen in den Industrieländern betrage nach jüngsten Schätzungen bei Männern rund zehn bis 20 Prozent und bei Frauen zehn bis 25 Prozent. In den USA und in Großbritannien habe die Fettleibigkeit in den letzten 20 Jahren das Zwei- bis Dreifache erreicht. Von dem Problem seien vor allem junge Menschen betroffen.

... finanziellen Folgen

Diese Entwicklung habe sowohl für Kunden von Lebensversicherungen als auch für die ganze Gesellschaft finanzielle Folgen. Nun seien die Lebensversicherer gefordert, die Probleme anzugehen. Sie müssten sicherstellen, dass die Risiken exakt abgeschätzt und eingestuft würden. Die Versicherungsnehmer müssten eine Prämie bezahlen, die ihrer Risikoklasse auch wirklich entspreche. (APA/AP)

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    Die zunehmende Fettleibigkeit wird laut einer Studie zum Problem für die Vericherer

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