Lovsan/MSBlaster Wurm nicht für den Mega-Stromausfall in Nordamerika verantwortlich

20. April 2004, 12:46
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Schlussbericht zum Blackout vom 14. August

Zu dem großen Stromausfall in acht US-Staaten und Kanada im vergangenen Sommer hätte es nicht kommen müssen, wenn die Stromversorger ihre eigenen Vorschriften beachtet hätten. Das erklärte eine amerikanisch-kanadische Untersuchungskommission in ihrem am Montag in Washington veröffentlichten Schlussbericht zum Blackout vom 14. August. Der Vorfall sei vermeidbar gewesen und es könnte wieder so weit kommen, wenn die Kontrolle des Stromnetzes nicht verbessert werde.

Ursprung in Ohio

Der Schlussbericht bekräftigte das Ergebnis eines Zwischenberichts vom November, in dem der Ursprung des Stromausfalls von Michigan bis New York auf Stromleitungen in Ohio zurückgeführt wurde.

Kommunikationsprobleme hätten die Folgen verschlimmert, zudem sei fehlerhaftes Material und unzureichende Ausbildung zu kritisieren. Alles in allem sei der Blackout vermeidbar gewesen.

Ergänzend wurde betont, dass nicht der berüchtigte Lovsan/MSBlaster Wurm den Stromausfall verursachte – der zur selben Zeit auf Windows-PCs wütete. (red/APA)

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