Auf der Suche nach den "Mozart-Euros"

9. April 2004, 22:15
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Schon 100.000 zusätzliche Euro für "Haus für Mozart" über freiwillige Spenden auf Festspielkarten erreicht - Sponsorensuche geht weiter

Salzburg - Die Bitte der "Freunde der Salzburger Festspiele", pro Festspielkarte einen Euro für das "Haus für Mozart" zu spenden, stößt auf ein sehr erfreuliches Echo. Nach Bezahlung von vielen Kartenrechnungen sind 100.000 "Mozart-Euro" auf dem Spendenkonto eingegangen, wie der Verein der Freunde der Salzburger Festspiele heute, Dienstag, mitteilte. Viele Festspielgäste spenden mehr als den erbetenen Euro pro Karte, so dass knapp 200.000 Euro erreicht werden könnten.

Die Salzburger Festspiele müssen 8,4 Millionen Euro der insgesamt 29 Millionen Euro betragenden Baukosten für das "Haus für Mozart" (Kleines Festspielhaus) aufbringen. Rund vier Millionen Euro hat der amerikanischen Kunstmäzen Donald Kahn zugesagt und einen Teil bereits auch bezahlt.

Sponsorensuche geht weiter

Die Salzburger Festspiele sind weiterhin auf Sponsorensuche, denn es würden noch immer rund vier Millionen Euro gebraucht, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. Die Aktion werde auch heuer, 2005 und 2006 fortgesetzt.

Förderlounge am Dach des neuen Hauses

Die Festspiele wünschten sich auch eine Fördererlounge am Dach des neuen "Haus für Mozart", wozu natürlich auch Geld benötigt werde. Man werde auch versuchen, Künstler zu bitten, Generalproben-Karten zum halben Preis verkaufen zu können. Die Jedermann-Generalproben-Karten wurden 2003 zum halben Preis einer regulären Karte verkauft und brachten einen Erlös von 101.765 Euro - diese Aktion werde auch heuer fortgesetzt, sagte Rabl-Stadler. (APA)

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