Chefsessel macht nicht glücklich

13. Juli 2004, 12:26
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Beschäftigte streben derzeit eher nach Work-Life-Balance

Die Mehrheit der österreichischen Beschäftigten strebt nach finanzieller Unabhängigkeit und ausgewogener Work-Life-Balance. Zu diesem Resultat kommt der Online-Stellenmarkt Jobfinder.at in Zusammenarbeit mit dem Online-Marktforscher Marketagent.com bei einer jüngsten Internetumfrage.

Demnach wünschen sich lediglich 23,2 Prozent der österreichischen Beschäftigten auf den Chefsessel. Die Teilnehmer der Umfrage hatten unter elf vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ihre drei wichtigsten beruflichen Ziele gewählt.

Arbeiten ohne Sorgen

Für 67 Prozent der Befragten ist "ein sorgenfreies Leben" das vorrangigste berufliche Ziel. 61,3 Prozent wollen "eine ausgewogene Work-Life-Balance: Privat- und Berufsleben im Ausgleich". Und für 50,8 Prozent ist ein "anspruchsvoller Aufgabenbereich" erstrebenswert. Dahinter rangieren der Wunsch nach "einem verantwortungsvollen Aufgabenbereich" mit 42,2 Prozent und nach einem "internationalen Arbeitsumfeld" mit 38,5 Prozent. Der "Einfluss auf die Firmenstrategie" bildet mit 11,2 Prozent das Schlusslicht der Prioritätenliste. (DER STANDARD, Printausgabe, 3./4.4.2004, gro)

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