Belgier aßen Hasch-Muffins und verloren das Bewusstsein

9. April 2004, 16:01
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Alle vier Urlauber mussten ins Spital eingeliefert werden

Salzburg - Nach dem Konsum von Hasch-Kuchen mussten am Samstagabend in Maria Alm im Salzburger Pinzgau vier belgische Urlauber ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die drei Männer und und eine Frau hatten sich in einer Ferienwohnung Muffins zubereitet und dabei Cannabiskraut und Marihuana in den Teig gemischt. Nach dem Genuss der kleinen Kuchen stellte sich aber kein wohliges Gefühl ein, vielmehr wurde den Belgiern schlecht und sie bekamen Bewusstseinsstörungen, teilte die Gendarmerie am Montagnachmittag mit.

Obwohl sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechterte, konnten die Urlauber - sie sind 23 bis 25 Jahre alt - noch um Hilfe rufen. Beim Eintreffen des Roten Kreuzes und des Notarztes war das Quartett bereits nicht mehr ansprechbar. Alle vier wurden ins Krankenhaus Zell am See eingeliefert, wo sie aber am Sonntag wieder entlassen werden konnten.

Die Belgier hatten das Marihuana vor rund einer Woche in einem Lokal in Salzburg von einem Unbekannten erworben. Die in der Ferienwohnung sichergestellten Hasch-Muffins wurden von der Gendarmerie sichergestellt und werden nun kriminaltechnisch untersucht. Die vier Belgier werden angezeigt.(APA)

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