Schottlands Verbandschef dementierte Ultimatum an Vogts

13. April 2004, 16:48
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"Berti ist angestellt, uns zur WM zu bringen, und das wollen wir erreichen"

Glasgow - Der schottische Fußballverband (SFA) hat Medienberichte dementiert, dass Berti Vogts nur noch ein Spiel von seiner Entlassung als Teamchef entfernt sei. "Der Vorstand der SFA stellt seinen Trainern immer Fragen zur Entwicklung der Mannschaft. Von einem 90-Minuten-Ultimatum kann keine Rede sein", sagte der Vorstandsvorsitzende David Taylor zu Meldungen der schottischen Presse, dass Vogts nach einer weiteren Testspiel-Niederlage Schottlands am 28. April in Dänemark seinen Job los sei.

Schottland hat unter dem ehemaligen deutschen Teamchef nur sieben von 24 Spielen gewonnen. Nach der 1:2-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen Rumänien kam es zu einem Treffen des Länderspiel-Komitees der SFA. "Berti sprach zu den Komittee-Mitgliedern, und sie hörten zu. Sie hatten nichts einzuwenden. Das Treffen ist zwar vertraulich, aber es gab keinerlei Misstrauensabstimmung", erklärte Taylor. Er unterstrich, dass der SFA den bis zur WM 2006 in Deutschland laufenden Kontrakt mit Vogts erfüllen wolle. "Berti ist angestellt, uns zur Weltmeisterschaft zu bringen, und das wollen wir erreichen." (APA/dpa)

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