Ein Portfolio zum Kapitalerhalt

22. Februar 2005, 20:11
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Auch Constantia bringt jetzt ein Absolute-Return-Produkt

Wien - Verlustbegrenzung, Ertragsoptimierung und fortlaufende Erträge ohne große Schwankungen sind die Themen der Fondsindustrie und ihrer Kunden. Wertsicherungsfonds, Garantieprodukte, Absolute-Return-Fonds und Hedgefonds sind das Ergebnis auf der Produktebene.

Auch die Constantia Privatbank bietet jetzt, zwei Monate vor der Präsentation eines eigenen Hedge-Produktes eine Absolute-Return-Variante an. Motto: Mit kontrolliertem Risiko zum absoluten Ertrag, also Abkehr von der Orientierung an Benchmarks, weil weniger negativ als der Markt zu sein für Anleger ja auch nicht lustig ist, und Fokus auf Kapitalerhalt.

Im Umsetzungskonzept der Constantia bedeutet das eine taktisch-dynamische Asset-Allocation mit einer Bandbreite von null bis 30 Prozent Aktien, 30 bis 50 Prozent Anleihen, 35 bis 55 Prozent Alternativen Anlagen und null bis 35 Prozent Cash, erklärt Elisabeth Staudner aus dem Constantia-Portfolio-Management.

Einzeltitel und Fonds

Umgesetzt werde dieses Konzept mit Einzeltiteln und auch mit Fonds. Im alternativen Teil finden sich derzeit der Alpha Strategies, der Bawag Sphinx, das Spängler Hedgeportfolio und der ACE Multy Strategy sowie ein Währungsprodukt von Benchmark.

Die hauseigenen Immofinanz und Immoeast sowie die CA Immobilienanlagen sind als Einzeltitel vertreten, mit dem hauseigenen Constantia Global Property ist auch ein Dachfonds im Portfolio. Siemens Convertibles Global Markets und kapitalgarantierte strukturierte Produkte ergänzen den alternativen Teil.

Bei den Renten konzentriert sich der Fonds in Bezug auf die Laufzeiten auf Einzeltitel, Ertragsbringer sind der Hypo Danish Rent und der Constantia European Special Bond. Auf der Aktienseite setzt Constantia in ihrem "Absolute" auf große Ausländer (u. a. Nordea, Fidelity, Merrill) und hat auch den Osteuropa-Aktienfonds des Mitbewerbers Raiffeisen im Portfolio.

"Wer an boomende Börsen glaubt, kauft dieses Produkt wahrscheinlich nicht", sagt Staudner. Wer allerdings mit niedrigen Anleihenrenditen und moderater Aktienentwicklung in größerer Schwankungsbreite rechnet, für den sei der Fonds "ideal". Die Ertragserwartung liegt bei rund sechs Prozent pro Jahr, die laufenden Kosten bewegen sich um 1,7 Prozent. (DER STANDARD Printausgabe, 05.04.2004, kbau)

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