Bremer will Gewalt nicht tolerieren

4. April 2004, 20:23
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US-Chefverwalter verurteilt Ausschreitungen in Najaf

Bagdad - Der US-Chefverwalter im Irak, Paul Bremer, hat die gewalttätigen Ausschreitungen in der Pilgerstadt Najaf verurteilt. "Heute Morgen hat eine Gruppe von Leuten eine Grenze überschritten", sagte Bremer am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Bagdad. "Sie haben Gewalt angewendet. Dies wird nicht toleriert werden", fügte er hinzu. Weder die US-geführten Koalitionstruppen, noch die irakischen Sicherheitskräfte, noch das irakische Volk würden ein derartiges Verhalten akzeptieren.

Bei blutigen Zusammenstößen zwischen Anhängern des radikalen schiitischen Predigers Muktada al Sadr und spanisch geführten Truppen wurden am Sonntag in Najaf 20 Iraker und vier Soldaten aus El Salvador getötet. Neun weitere Soldaten seien bei einem Angriff auf eine spanische Militärbasis verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Madrid mit. Etwa 200 Menschen wurden verletzt, als eine spanisch geführte Brigade auf die teilweise bewaffneten Demonstranten geschossen habe. (APA/dpa)

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