Deutschland: Anschlagsversuch auf ICE

7. April 2004, 09:29
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Metallplatten auf Schienen angebracht - Keine Verletzten - Hintergründe noch unklar

Dortmund - Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat nach eigenen Angaben noch keine Hinweise auf den Hintergrund des Anschlags auf den ICE in Nordrhein-Westfalen vom Samstag.

"Wir haben keine Täter und wir haben keine Anhaltspunkte auf Täter und Motive", sagte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft in Dortmund.

Ermittlungen

Die Ermittlungen konzentrieren sich zur Zeit auf die Herkunft der Eisenplatten, die mit Schrauben auf der rechten Schiene befestigt worden waren. Erste Hinweise Platten seien bereits eingegangen; diese müssten jetzt überprüft werden, sagte Staatsanwalt Heiko Oltmanns am Montag.

Bei dem Anschlag war nach Angaben der Bahn am Samstagmorgen ein mit 200 Fahrgästen besetzter ICE zwischen Kamen und Nordbögge trotz einer Notbremsung über mehrere Metallplatten gefahren, die auf den Gleisen befestigt worden waren. Verletzt wurde dabei niemand. Der Triebwagen wurde indes so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Die Fahrgäste waren den Angaben zufolge auf freier Strecke in einen anderen Zug umgestiegen. (APA/Reuters)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die Metallplatten, die an der ICE-Strecke montiert waren

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