Studie: Wer ist schneller bei der Sicherheit?

13. April 2004, 10:05
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Microsoft braucht durchschnittlich 25 Tage für die Behebung eines Problems – Linux mit weniger bedenklichen Lücken

Eine Studie aus dem Hause der Marktforscher Forrester Research vergleicht die Sicherheit verschiedener Betriebssysteme. Dabei werden unter anderem die Zeiträume für die Behandlung von Sicherheitslücken gemessen.

Microsoft versus Linux

Demnach braucht Microsoft durchschnittlich 25 Tage für die Behebung eines Problems, auf Platz zwei landet der Linux-Distributor Redhat mit 57 Tagen. Bei der Anzahl der bedenklichen Sicherheitslücken liegt Microsoft (67 Prozent) vorne, die unterschiedlichen Linux-Varianten liegen darunter. Redhat kommt hier auf 56 Prozent. Debian reagiert hingegen am schnellsten auf Korrekturen der Zulieferer, keine der Linux-Distribution kann alle Lücken schließen.

Schließlich werden in der Studie auch die in den vergangenen 9 Monate ermittelten Zahlen in Relation zum Wissensstand der Administratoren und zur Intensität der Systembetreuung gesetzt. Daraus ergibt sich, dass Windows oder Debian punkten können, wenn schnelle Patches von nöten sind, unerfahrenen Administratoren rät die Studie zu Windows, Mandrake oder Suse, sonst Windows oder Redhat.(red)

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