Fischer plädiert für Lösung im Konsens

6. April 2004, 16:05
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"Gesundheitssystem darf nicht gefährdet oder gar zerschlagen werden"

Wien - Das solidarische Gesundheitssystem müsse bewahrt werden, Machtfragen in der Selbstverwaltung dürften nicht auf dem Rücken der Versicherten und Patienten ausgetragen werden - wozu ein vertragsloser Zustand zweifellos führen würde. Das erklärte SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer laut Aussendung am Samstag in Vorarlberg.

"Ohne sich in Details einmischen zu wollen"

Ohne sich in Details der Auseinandersetzung einmischen zu wollen, erklärte Fischer, dass sich jetzt alle Beteiligten an einen runden Tisch setzen, die Anliegen der Versicherten in den Vordergrund stellen und zu einer sachgerechten Lösung kommen sollten, welche die optimale Gesundheitsversorgung der Versicherten und Patienten gewährleiste.

"Von niemandem wird heute bestritten, dass in den letzten dreißig Jahren in Österreich ein hervorragendes Gesundheitssystem aufgebaut wurde, das in Europa kaum einen Vergleich zu scheuen braucht", erklärte Fischer. Dieses Gesundheitssystem dürfe jetzt nicht gefährdet oder gar zerschlagen werden. Auch bei Reformen im Gesundheitssystem sollte allen Betroffenen zugehört werden, und Entscheidungen im Konsens und nicht nach dem Prinzip "speed kills" getroffen werden, sagte Fischer. (APA)

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