EU-Parlament kritisiert "gezielte Tötungen" in Israel

2. April 2004, 19:45
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Suspendierung des Assoziierungsabkommens bei weiterer Gewaltanwendung möglich

Straßburg - Das Europäische Parlament hat die "gezielte Tötung" des Hamas-Führers Scheich Ahmed Yassin scharf kritisiert. Sollte Israel diese Politik der Gewalt fortsetzen, müsse über die Suspendierung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel nachgedacht werden, heißt es in einer am Donnerstag in Straßburg verabschiedeten Resolution.

"Gezielte Tötungen" widersprächen dem internationalen Recht und heizten die Gewaltspirale weiter an. Das Parlament forderte gleichzeitig die palästinensische Seite auf, nicht mit neuerlichen Selbstmordanschlägen Vergeltung zu suchen. (APA/dpa)

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