Ostergebäck

5. April 2004, 08:00
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Mit seinen außerordentlich guten Panettones hat Bäckermeister Erich Kasses aus Thaya im Waldviertel schon gezeigt, dass man an Brauchtumsgebäck nicht nur die Tradition schätzen kann, sondern auch den Geschmack. Ebenso verhält es sich mit seiner österlichen Variante des Panettone, der so genannten "Colomba": eine dreitägige Sauerteigführung, handgeschöpfter Süßrahm, eine Marzipan-Kruste, Mandeln und selbst marinierte Orangenzesten machen diesen flaumig-zarten Kuchen zur saftigen Sensation.

Zum Glück widmet sich Erich Kasses aber nicht nur italienischem Backwerk, sondern nahm sich auch die ursprünglich steirische Pinze zur Brust: minimaler Hefe-Einsatz, drei Tage Sauerteig-Gärung und handgeschöpfter Süßrahm auch hier, außerdem ein Sud, den Kasses gewinnt, indem er Anis mit Riesling Smaragd überbrüht und zwölf Stunden ziehen lässt - eine köstliche, locker-saftige Pinze von cremiger Würzigkeit, bezaubernd schöner Germteig, absoluter Sieganwärter im Bewerb um die beste Pinze des Landes. (DER STANDARD, rondo/02/04/2004)

Kasses-Colomba& Pinze
bei Bäckerei Kasses
Hauptstraße 11
3842 Thaya

Außerdem bei
Rumpel
Hietzinger Hauptstraße 13
1130 Wien

Schober
Währinger Straße 3
1090 Wien


Schwarzes Kameel
Bognergasse 5
1010 Wien
  • Artikelbild
    foto: m. cremer
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