Februar-Arbeitslosigkeit der Eurozone stabil bei 8,8 Prozent

9. April 2004, 15:49
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Unter 25-Jährige weiter mit unverändert hoher Quote von 16,8 Prozent

Brüssel/Luxemburg - Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote der Eurozone ist im Februar gegenüber dem Vormonat unverändert bei 8,8 Prozent geblieben. Wie das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Donnerstag mitteilte, verzeichnete Österreich mit 4,4 Prozent die zweitniedrigste Rate. Ein Jahr zuvor hatte die Arbeitslosenrate in der Eurozone 8,7% Prozent betragen. In der EU lag sie im Februar gegenüber dem Vorjahreswert unverändert bei 8,0 Prozent.

Von Luxemburg nach Spaninen

Die niedrigsten Quoten verzeichneten im Februar Luxemburg (4,0 Prozent), Österreich (4,4 Prozent) und Irland (4,5 Prozent). Spanien verbuchte mit 11,2 Prozent weiter die höchste Arbeitslosenrate der EU. Im Jahresverlauf verzeichneten neun EU-Staaten einen Anstieg und vier einen Rückgang der Arbeitslosenquote. Die Niederlande (von 3,2 Prozent auf 4,5 Prozent), Schweden (von 5,1 Prozent auf 6,4 Prozent) und Dänemark (von 5,1 Prozent auf 6,1 Prozent) verzeichneten den stärksten Anstieg. Die Arbeitslosenquote Italiens fiel dagegen von 8,9 Prozent auf 8,5 Prozent zurück.

Die Arbeitslosenrate für die unter 25-Jährigen betrug im Februar 2004 in der Eurozone unverändert 16,8 Prozent. Österreich verzeichnet mit 7,2 Prozent den niedrigsten Anteil arbeitsloser Jugendlicher, die höchste Rate verbucht Italien mit 27,1 Prozent. In den USA lag die Arbeitslosenquote im Februar bei 5,6 Prozent, in Japan bei 5,0 Prozent. (APA)

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