Bull dreht ins Plus

1. April 2004, 10:46
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Serverhersteller über Rechtmäßigkeit der Staatshilfen zuversichtlich

Der französische Serverhersteller Bull hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 wieder positive Resultate geschrieben. Wie das Unternehmen in der Nacht auf heute, Donnerstag, bekannt gab, konnte ein Nettogewinn von 4,1 Mio. Euro verbucht werden. Ein Jahr zuvor war noch ein Minus von 548 Mio. Euro in den Büchern des Konzerns gestanden. Das Vorsteuerergebnis drehte ebenfalls ins Plus und zwar von minus 133 Mio. Euro im Jahr 2002 auf nunmehr 40,7 Mio. Euro.

Drittes profitables Halbjahr in Serie

Nach eigenen Angaben hat Bull das dritte profitable Halbjahr in Folge verzeichnet. In der zweiten Jahreshälfte 2002 wurde ein Vorsteuergewinn von 18 Mio. Euro, in der ersten Jahreshälfte 2003 ein Plus von 20 Mio. Euro und in der zweiten Jahreshälfte ein Gewinn von 20,7 Mio. Euro erzielt. Verbesserungen seien sowohl bei den Produkten als auch bei den Service-Aktivitäten erzielt worden, teilte Bull weiter mit. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum "im Rahmen der Erwartungen" von 1,5 auf 1,3 Mrd. Euro zurück.

517 Millionen Euro Sanierungsbeihilfe

Bei der Vorlage der Bilanz äußerte sich der Serverhersteller auch zuversichtlich, dass die vom französischen Staat gewährte Sanierungsbeihilfe in Höhe von 517 Mio. Euro von der Europäischen Kommission genehmigt wird. Für die Zukunft zeigte sich Bull vorsichtig optimistisch. Der Konzern rechnet für das erste Halbjahr 2004 mit einem Umsatz von 570 Mio. Euro und einem EBIT von 17 Mio. Euro.(pte)

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