Stimmen: "Alles muss besser werden"

22. April 2004, 14:15
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Hans Krankl (ÖFB-Teamchef): "Die Mannschaft hat sich nie aufgegangen. Sicher war das Tor in der 92. Minute sehr glücklich, aber das Remis ist nicht glücklich, das Unentschieden war mehr als verdient, der Sieg wäre möglich gewesen. Die Chancen der Slowaken in der ersten Hälfte waren nicht so gut, das waren Schüsse von weiter weg, wir haben sie gut in Schach gehalten. Der Platz war sehr schlecht, da war unser Spiel nicht möglich. Aber es muss alles noch besser werden."

Andreas Ivanschitz (Teamkapitän): "Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein, wir sind sehr gut gestanden, haben nur zwei, drei Torchancen zugelassen. Nach vorne hätten wir mehr riskieren können. Das schnelle Aufrücken ist uns noch nicht gut gelungen. Kämpferisch waren wir stark."

Friedrich Stickler (ÖFB-Präsident): "Es war ein mühsamer Beginn, aber die Mannschaft hat gekämpft und hätte auch gewinnen können. Es gab noch einige unrunde Situationen und in der Verteidigung hat man gemerkt, dass da einige Spieler noch nicht so aufeinander abgestimmt waren. Ich bin sehr froh, dass in der 92. Minute noch das Tor gefallen ist, das ist gut für die Statistik."

Roland Kollmann: "Ich habe mir vor dem Ausgleich gedacht. Bevor das Spiel aus ist, haue ich einfach drauf, dann ist mir ein guter Schuss gelungen, ausgerechnet mit meinem schwächeren rechten Fuß. Nach vorne hätten wir mehr riskieren müssen. Die Leistung war aber o.k, Glück gehört aber auch dazu."

Helge Payer: "Ich habe eine Rissquetschwunde seitlich am Schienbein links erlitten. Hieblinger hat mir gedeutet, ich soll den Ball aufnehmen, da ist aber Vittel hineingerutscht und hat mich getroffen. Am Sonntag gegen den GAK will ich unbedingt spielen. Schade nur, dass mein erster Einsatz von Beginn an, so enden musste. Das 1:1 ist gerecht, es gab auf beiden Seiten nur wenige Chancen, mit dem Remis können wir zufrieden sein."

Martin Stranzl: "Von den Chancen her hätten wir gewinnen können. Wir sind hinten gut gestanden und haben phasenweise auch gut gespielt. Der späte Ausgleich war natürlich auch glücklich. Wir hätten mehr aus der zweiten Reihe schießen müssen. Das Ergebnis ist ein guter Beginn für das Jahr."

Vladimir Janocko: "Das Ergebnis war letztlich gerecht. Wir hätten allerdings gewinnen können, hatten wir doch eine Chance auf das 2:0. Dann waren wir aber nicht konzentriert genug, mit dem Ausgleich müssen wir leben. Österreich hat nicht schlecht gespielt, eine kompakte Mannschaft, die schnelle Konter spielt. Es war nicht leicht, gegen diese Defensive zu spielen. Das Foul an Payer hätte ich nicht gemacht, beim Kopfball von Stranzl habe ich Gott sei Dank den Ball nicht richtig getroffen, so hat ihn König erwischt." (APA)

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