NTT DoCoMo mit drei Mio. 3G-Kunden

7. April 2004, 11:59
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Unternehmen führt Erfolg auf neue Handys zurück

Der japanische Mobilfunkprovider NTT DoCoMo hat mit seinem 3G-Service FOMA die Drei-Millionen-Kunden-Grenze überschritten. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, mitteilte, wurde die Marke gestern erreicht, nur zwei Monate, nachdem NTT DoCoMo den zweimillionsten Kunden in seinem FOMA-Service verzeichnen konnte. Damit der japanische Provider die selbst gesteckte Zielvorgabe, bis zum Ende seines Fiskaljahres 2,4 Mio. 3G-Kunden zu erreichen, bei weitem überschritten.

FOMA (Freedom of Mobile Multimedia Access) ist der weitaus erfolgreichste 3G-Dienst der Welt und stößt bei den bild- und technikbegeisterten Japanern auf wachsendes Interesse. Ende Dezember des Vorjahres hatte NTT DoCoMo 1,88 Mio. FOMA-Kunden verzeichnet. Diese machen den kaufkräftigsten Teil des Kundenstammes aus. Sie bringen es auf einen durchschnittlichen Umsatz pro Kunden (ARPU) von umgerechnet 97,4 Dollar, wohingegen NTT DoCoMos 2G-Angebote auf einen deutlich niedrigeren ARPU von 32,53 Dollar kamen.

NTT DoCoMo führt den Erfolg seines Services auch auf die Einführung seiner 900i-Handys zurück, die das Unternehmen als die weitest entwickelten 3G-Mobiltelefone bezeichnet. Die Handys verfügen unter anderem über HTML-E-Mail, kombinierten Video- und High-Fidelity-Audio-Empfang und eine eingebaute Zwei-Mio.-Pixel-Kamera. Das Mobiltelefon wiegt nur rund 115 Gramm und kann mit einer Standby-Zeit von 150 Stunden aufwarten. NTT DoCoMo hat darüber hinaus die Zahl seiner Indoor-Basisstationen auf 1.600 ausgeweitet und will dadurch besseren Empfang unter anderem in großen Gebäuden und U-Bahn-Stationen ermöglichen. (pte)

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