Pröll fordert mehr Sensibilität

4. April 2004, 17:00
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Niederösterreichs Landeshauptmann: Regierung soll der Bevölkerung die Pensionsreform "richtig und einfach erklären"

von Regierung In ORF und "Krone": 140.000 Unterschriften in Niederösterreich und rund 600.000 österreichweit - "da muss man schon spüren, dass hier Sensibilität angesagt ist"

Wien - Mehr Sensibilität gegenüber den Unterzeichnern des SPÖ-Pensionsvolksbegehrens fordert der Niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (V) von der Bundesregierung. Die Regierung dürfe über die hohe Beteiligung in Niederösterreich (12,08 Prozent) nicht einfach hinwegsehen. Das hat Pröll in der ORF-Sendung "NÖ-heute" Dienstag Abend erklärt. Die "Kronen Zeitung" titelt in ihrer Donnerstag-Ausgabe: "Scharfe Pröll-Rüge für die Regierung".

Laut ORF-On vom Mittwoch sagt Pröll wörtlich: "Das möchte ich gerne auch in das Stammbuch der Bundesregierung schreiben: 140.000 in Niederösterreich und rund 600.000 österreichweit - da muss man schon spüren, dass hier Sensibilität angesagt ist". Zwar sei die Umsetzung von Reformen in Österreich notwendig und wichtig, allerdings müsse dabei sensibel vorgegangen werden. Pröll fordert daher von der Bundesregierung, über einzelne Reformschritte besser zu informieren. "Denn nur dann, wenn man's richtig und einfach erklärt, dann ist auch der Einzelne in der Lage, die Sinnhaftigkeit von Reformschritten zu durchschauen. Wenn er dies dann tut, dann ist auch der Konsens und das Vertrauen zu der Politik gegeben, und das brauchen wir", meinte der Landeshauptmann. (APA)

  • Erwin Pröll schreibt der Bundes-ÖVP ins Stammbuch
    friedrich korkisch

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