Niederösterreicher stach auf Gendarm ein und zündete eigenes Haus an

2. April 2004, 09:39
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Motiv weiterhin unklar - Gendarm war Nachbar und führte zuvor nahe des Hauses Radarkontrollen durch

Erlauf - Auch einen Tag nach dem dramatischen Streit zweier Männer in Erlauf bei Pöchlarn (Bezirk Melk) ist das Motiv für die Tat des 58-jährigen Hausbesitzers unklar: Der Mann hatte einen sehr guten Bekannten - ein 55-jähriger Gendarm in Zivil - niedergestochen und anschließend versucht, sein eigenes Haus in Brand zu setzen. Beide Kontrahenten wurden schwer verletzt, der Gendarm schwebt sogar in Lebensgefahr.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der 58-jährige Täter unter psychischen Problemen gelitten haben, wie dessen Schwiegersohn den Beamten bestätigte.

Der Gendarm war zuvor mit einer Radarkontrolle auf der gegenüberliegenden Seite der Straße beschäftigt gewesen. Warum er anschließend das Haus des 58-Jährigen aufsuchte, bleibt rätselhaft. Beide Männer sind nicht vernehmungsfähig.(APA)

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