Vorhofer-Preis für Politikjournalismus ausgeschrieben

29. April 2004, 11:54
posten

Auszeichnung wird zum achten Mal vergeben - Einreichfrist bis 30. April

Die Journalistengewerkschaft schreibt in Kooperation mit der "Kleinen Zeitung" heuer bereits zum neunten Mal den Kurt-Vorhofer-Preis aus, der für publizistische Leistungen im Bereich der politischen Berichterstattung vergeben wird. Die eingereichten Arbeiten sollen soziale Verantwortung, stilistische Brillanz und unkonventionelle Betrachtungsweise miteinander verbinden. Einreichschluss ist der 30. April 2003.

Anneliese Rohrer im Vorjahr ausgezeichnet

Im Vorjahr ging die renommierte Auszeichnung an Anneliese Rohrer ("Die Presse"). Erster Preisträger war im Jahr 1996 Engelbert Washietl ("Wirtschaftsblatt"), 1997 ging der Preis an Katharina Krawagna-Pfeifer ("Standard"), 1998 an Karl Danninger ("Oberösterreichische Nachrichten"). 1999 erhielt Christoph Kotanko ("Kurier"), die Auszeichnung, im Jahr 2000 ging sie an Andreas Koller ("Salzburger Nachrichten"). 2001 wurde Armin Thurnher ("Falter") und 2002 Gerhard Marschall ("WirtschaftsBlatt") ausgezeichnet.

Über Kurt Vorhofer

Der 1995 verstorbene Namensgeber des Preises, Kurt Vorhofer, war viele Jahre stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Wien-Büros der "Kleinen Zeitung". Die eingereichten Arbeiten sollen sich mit "Fragen der österreichischen Politik befassen und soziale Komponenten in ausreichendem Maß berücksichtigen". Es können Arbeiten jeder journalistischen Form eingereicht werden. Sie sollen jedoch "eine kritische Haltung gegenüber Machthabern aller Art" zum Ausdruck bringen. Ein Vorschlag zur Prämierung kann sowohl durch Einzelpersonen als auch durch Redaktionen erfolgen. Als Preisträger können Berufsjournalisten von Printmedien vorgeschlagen werden. (APA)

Vorschläge und Bewerbungen sind bis zum 30. April 2004 mit dem Vermerk "Vorhofer-Preis" formlos an die Journalistengewerkschaft, Seidengasse 15-17, 1070 Wien, zu richten
Share if you care.