Feratel schreibt rote Zahlen

9. April 2004, 15:40
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In ersten neun Monaten des Geschäftsjahres - Operatives Ergebnis im dritten Quartal wieder im Plus

Wien - Die börsennotierte Innsbrucker Mediengruppe Feratel hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003/04 rote Zahlen geschrieben. Bei einem Umsatz von 11,18 Mio. Euro wies das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) von Minus 526.500 Euro aus, teilte Feratel am Mittwoch ad hoc mit.

Nach Verlusten im ersten Halbjahr fiel das dritte Quartal wieder positiv aus. Durch Erlöse im Bereich Telekommunikation verzeichnete das Unternehmen in diesem Zeitraum bei einem Umsatz von 5,43 Mio. Euro ein EBIT von 940.200 Euro.

Aus Kostengründen wurde der Quartalsabschluss nach den Vorschriften des österreichischen Handelsgesetzbuches erstellt. Da die Geschäftszahlen des dritten Quartals 2002/03 - Umsatz 5,58 Mio. Euro und EBIT 382.400 Euro - nach internationalen Bilanzregeln (IAS) ermittelt wurden, sind die nun vorgelegten Zahlen laut Feratel nicht unmittelbar vergleichbar.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen auf Grund der konjunkturellen Erholung weiterhin mit einer Verbesserung des Ergebnisses in allen Geschäftsbereichen. An der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2003/04 hält Feratel ebenfalls fest. Die jüngsten Terroranschläge in Madrid erschwerten allerdings eine präzise Prognose über den weiteren Geschäftsverlauf.(APA)

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