BBC-Starjournalist Alistair Cooke 95jährig gestorben

6. April 2004, 12:17
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Nur vier Wochen nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben

Der weltberühmte BBC-Journalist Alistair Cooke ist tot. Er starb in der Nacht zum Dienstag im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in New York, wie ein Sprecher des Senders erklärte. Cooke hatte sich erst am 2. März wegen einer Herzkrankheit aus dem Berufsleben zurückgezogen. Er hatte 58 Jahre lang die wöchentliche Radiokolumne "Briefe aus Amerika" moderiert.

Premierminister Tony Blair äußerte sein Bedauern über den Tod des Journalisten. "Ich war ein großer Fan von ihm", erklärte Blair. "Das waren außergewöhnliche Essays, die ein großes Verständnis geweckt haben." Der Premierminister beschrieb Cooke als einen der größten Rundfunkjournalisten aller Zeiten. "Briefe aus Amerika" wurde 1946 erstmals ausgestrahlt und sollte ursprünglich nur 13 Wochen auf Sendung bleiben. Cooke war außerdem von 1936 bis 1937 Londoner Korrespondent für den US-Sender NBC, von 1945 bis 1948 Korrespondent bei den Vereinten Nationen für den "Manchester Guardian" und bis 1972 dessen Chefkorrespondent. Er moderierte auch für das amerikanische Fernsehen. (APA/AP)

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