Bush überholt Kerry

1. April 2004, 20:18
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Umfrage: 51 Prozent für den Amtsinhaber - Clarkes Aussage zu 9/11 hatte keine gravierende Auswirkung auf Wahlkampf

Washington - Im US-Präsidentenwahlkampf hat Amtsinhaber George W. Bush seinen demokratischen Herausforderer John Kerry einer Umfrage zufolge in der Wählergunst überholt. In der am Montag veröffentlichten Umfrage von "USA Today", CNN und Gallup gaben 51 Prozent der Befragten an, sie würden vermutlich für Bush stimmen, sieben Prozentpunkte mehr als noch Anfang März. 47 Prozent unterstützten Kerry, der zuvor noch auf 52 Prozent gekommen war. 58 Prozent zeigten sich zufrieden mit der Art und Weise, wie Bush mit der Bedrohung durch den Terrorismus umgeht.

Die Umfrage legt nahe, dass die Vorwürfe von Bushs ehemaligem Anti-Terror-Berater Richard Clarke keine gravierenden Auswirkungen auf den Wahlkampf hatten. Clarke hatte der Bush-Regierung vorgeworfen, sie habe die Bedrohung durch die Extremistenorganisation El Kaida vor den Anschlägen am 11. September 2001 nicht ausreichend ernst genommen. Für die Repräsentativumfrage wurden zwischen dem 26. und dem 28. März 1001 Amerikaner befragt.

Bush beim Heimatschutz für kompetenter

Die Amerikaner trauen US-Präsident George W. Bush in Sachen Heimatschutz deutlich mehr zu als seinem designierten Herausforderer John Kerry. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Pew-Instituts erklärten 53 Prozent der Teilnehmer, Bush könne das Land besser gegen Terroranschläge verteidigen. Nur 29 Prozent der Befragten hielten Kerry diesbezüglich für kompetenter. Der Amtsinhaber konnte damit seinen Vorsprung in dieser Frage vor seinem wahrscheinlichen Herausforderer halten. (Reuters)

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    Bush überholt Kerry in der Wählergunst

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