Rice sagt nun doch aus

1. April 2004, 20:18
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Öffentlich und unter Eid - Sicherheitsberaterin beugt sich tagelangem Druck - Auch Bush und Cheney vor 9/11-Ausschuss

Washington - Das Weiße Haus hat sich tagelangem Druck gebeugt und lässt die Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice öffentlich und unter Eid vor der Untersuchungskommission für die Terroranschläge vom 11. September 2001 aussagen. Das berichteten US-Medien am Dienstag unter Berufung auf Beamte des Weißen Hauses.

Rice soll zu den Vorwürfen des ehemaligen Terrorberaters Richard Clarke Stellung nehmen. Er hat der Regierung vorgeworfen, Warnungen vor dem Terrornetzwerk El Kaida Monate lang nicht ernst genommen zu haben.

Auch Bush und Cheney vor dem Ausschuss

Die Kommission wird auch mit Präsident George W. Bush und dessen Stellvertreter Richard Cheney zusammentreffen. Bisher sollten diese Gespräche nur von den beiden Vorsitzenden geführt werden. Das Weiße Haus willigte nun ein, alle zehn Mitglieder der Kommission bei diesen Gesprächen zuzulassen.

Der Abschlussbericht der Kommission, die untersucht, ob die Anschläge zu verhindern gewesen wären, soll Ende Juli veröffentlicht werden. (APA/dpa/AP)

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    Condoleezza Rice, Bushs Sicherheits­beraterin

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