1200 Polizeikameras: Großteil davon für Objektschutz im Einsatz

2. April 2004, 11:44
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Über wieviele mobile Videokameras die für Lausch-und Spähangriffe zuständige Spezialeinheit verfügt, ist ein Staatsgeheimnis

Das Auge des Gesetzes wird derzeit in Österreich durch rund 1200 Videokameras unterstützt. 1081 davon filmen schützenswerte Objekte wie Botschaften, Konsulate und Parlament. 90 Videoanlagen sind in Zivilstreifen zur Geschwindigkeitsmessung, zwanzig weitere zur Abstandsmessung installiert. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SP-Abgeordneten Johann Mayer durch Innenminister Strasser (VP) hervor.

Über wieviele mobile Videokameras die für Lausch-und Spähangriffe zuständige Spezialeinheit verfügt, ist ein Staatsgeheimnis - aus "sicherheits-, kriminalpolizeilichen und einsatztaktischen Gründen", wie im Innenministerium betont wird.

Die Zahl von privaten Überwachungskameras in Österreich wird auf rund 170.000 geschätzt. Der Großteil davon ist in Geschäften, Geldinstituten, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Sportstätten montiert. Eine behördliche Registrierungspflicht für Anlagen im privaten Bereich gibt es nicht. (simo/DER STANDARD; Printausgabe, 29.3.2004)

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