Argumente gegen OpenOffice.org

8. April 2004, 13:44
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Der Softwareriese will UserInnen vom Umstieg auf die Open Source Office-Alternative abhalten

Mittels eines "Competitive Guide" [PDF] will Microsoft seine UserInnen von der Überlegenheit des eigenen Office-Produkts im Vergleich zur freien Alternative OpenOffice.org überzeugen. So sei das Open Source Produkt nicht wirklich billiger, da auf die Lizenzkosten nur ein geringer Teil der Gesamtkosten fallen würde, dazu kämen noch die zusätzlich anfallenden Trainings- und Supportkosten, außerdem beinhalte OpenOffice.org kein eigenes Mail-Programm, dieses müsse extra erworben werden.

Schutzlos

Außerdem würde OpenOffice.org die Bedürfnisse für den Firmeneinsatz nur begrenzt erfüllen, so gebe es zum Beispiel keinen Schutz vor Viren. Die Stärken des eigenen Produkt sieht man hingegen vor allem bei der höheren BenutzerInnenfreundlichkei.

Kritik

Kaum war das PDF in Umlauf gekommen, nahmen sich natürlich auch KritikerInnen der Behauptungen der Redmonder an: So widerspricht ein IT Consulter aus Trinidad auf Newsforge den Aussagen recht detailliert. Auch hat Microsoft bei der Gegenüberstellung so einiges vergessen, z.B., dass der Ressourcenverbrauch laut den eigenen Angaben höher als bei OpenOffice.org ist. (apo)

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