Österreicher beurteilen sich anders als den Durchschnitt

2. April 2004, 22:34
1 Posting

Selbst- und Fremdbild klaffen in manchen Bereichen auseinander - Mit Infografik

Wien - Die Österreicher schreiben sich selbst gern andere Eigenschaften zu als ihren Landsleuten: 62 Prozent bezeichnen sich beispielsweise als sehr kinderfreundlich, den typischen Österreicher charakterisieren jedoch nur zwölf Prozent auf diese Weise. Starke Unterschiede zwischen Fremd- und Selbstbild gibt es auch in den Bereichen Optimismus, Umweltbewusstsein und Ernährungsbewusstsein, geht aus einer aktuellen Umfrage des Institutes "Markant Market Research" hervor.

Umweltbewusstsein

Befragt wurden insgesamt 1.000 Personen, die zu bestimmten Eigenschaften Noten nach dem Schulsystem abgeben konnten (1="trifft zu", 5="trifft nicht zu"). Beim Thema Kinderfreundlichkeit charakterisierten sich die Österreicher im Durchschnitt beispielsweise mit der Note 1,53, während der typische Österreicher nur 2,42 erhielt.

In punkto Umweltbewusstsein gaben sich die Befragten ebenfalls deutlich bessere Bewertungen als den "Anderen": Das Verhältnis steht hier 1,95 zu 2,72. Die Österreicher sind zudem offenbar optimistischer als das landläufige Klischee glauben macht: Beim Eigenbild ergab sich die Durchschnittsnote 2,0 während das Fremdbild mit 2,84 deutlich schlechter ausfiel.

Sportlichkeit

Übereinstimmung herrschte hingegen bei dem Thema Sportlichkeit: Selbstbild (2,75) und Fremdbild (2,78) unterschieden sich hier nur um 0,03 Prozent. Eine nur kleine Divergenz gab es auch bei dem Thema politisches Interesse (2,77 zu 2,89). Bei keiner einzigen abgefragten Eigenschaft ergaben sich schlechtere Noten für die Eigenbeurteilung als die der Durchschnittsösterreicher. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.