US-Musikverband verklagt erneut über 500 "Musikpiraten"

3. April 2004, 10:11
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RIAA verklagt 532 StudentInnen an 21 Universitäten wegen illegalem Herunterladen von Songs aus dem Netz

Der US-Verband der Musikindustrie RIAA hat 532 neue Klagen wegen Copyright-Verletzung durch File-Sharing an US-Bundesgerichten eingebracht. Betroffen von den Klagen sind insgesamt 532 Einzelpersonen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Die neue Klagewelle der RIAA richte sich gezielt gegen Universitäts-Netzwerke. Die geklagten User haben Musikdateien über die Netzwerke von 21 Universitäten im Internet zugänglich gemacht.

Identitäten der File-Sharer nicht bekannt

Die einzelnen User haben laut RIAA im Durchschnitt 837 Musikdateien online zum Tausch angeboten. Die Identitäten der File-Sharer seien noch nicht bekannt. US-Universitäten verfügen über leistungsstarke Highspeed-Internetzugänge, über die eine große Zahl von Studenten unter anderem auch Musik up- und downloaden. Universitäten sind daher schon sehr früh ins Visier der RIAA geraten. Zwar sind die Universitäten um Kooperation bemüht und bieten bereits Urheberrechtsseminare für die User ihrer Netzwerke an, dennoch dürften sie weiter ein wesentlicher Ort für File-Sharing sein.

Durchschnittlich 3.000 Dollar

Die RIAA hat nun schon beinahe 2.000 Klagen gegen einzelne User eingebracht. In 408 Fällen seien schon Einigungen erzielt worden. Eine solche Einigung kostet den User im Schnitt rund 3.000 Dollar und die Verpflichtung, keine Musikdateien mehr online zur Verfügung zu stellen. (pte)

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RIAA

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