Die Filmindustrie will nun die Eltern erziehen

1. April 2004, 13:15
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Erwachsene lernen von ihren Kindern wie sich illegale Inhalte aus dem Netz saugen lassen

Laut einer Studie von Nielsen NRG, die von der Motion Picture Association of America (MPAA) in Auftrag gegeben wurde, lernen Erwachsene von ihren Kindern wie sich Raubkopien erstellen und illegale Inhalte aus den Online-Tauschbörsen saugen lassen.

Erziehungsprogramm folgt

Die MPAA nutzt dies Studie um ein Erziehungsprogramm für Eltern anzukündigen. Zum einen sollen die Erwachsenen über die rechtlichen Konsequenzen des Herunterladens von illegalen Inhalten aus dem Netz aufgeklärt werden. Zum anderen soll dieses Wissen dann auch gleich von den Eltern auf die Kinder über gehen, so dass die Erwachsenen mehr darauf achten was ihre Kinder im Internet tun.

Keine Wissen um das Recht

Laut Nielsen NRG wissen rund 40 Prozent der Eltern, dass ihre Kindern Filme oder Musik aus dem Netz laden, doch ist ihnen nicht bekannt, dass ihr Nachwuchs damit gegen geltende Gesetze verstößt. Die Studie besagt, dass ein Drittel der Erwachsenen den Umgang mit Tauschbörsen von ihren Kindern gelernt haben. Das Erziehungsprogramm der Industrie für Kinder ist in einem Computerspiel eingearbeitet. Schon Fünfjährige sollen damit erlernen, dass Musikpiraterie illegal und moralisch verwerflich ist. enn es nach den Wünschen der MPAA geht sollen die Eltern mit ihren Kindern über die Tauschbörsen sprechen und sie zu guten gesetzestreuen digitalen Bürgern erziehen.(red)

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