Wenn der Browser spricht

13. April 2004, 10:02
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Opera hat IBMs ViaVoice-Technologie integriert - Vorerst nur englischsprachige Version für Windows

Das norwegische Unternehmen Opera hat nach seinem Börsegang seinen gleichnamigen Browser um ein neues Feature erweitert. Der Opera-Browser "hört" auf die Befehle seines Anwenders und "spricht" mit dem User.

"ViaVoice"-Technologie

Die Entwickler haben ihren Browser mit IBMs "ViaVoice"-Technologie für Sprachsteuerung ausgestattet. Diese Version ist vorerst allerdings nur auf Englisch und nur für Windows verfügbar, Produkte für Linux und Symbian sollen jedoch schon bald folgen.

Kommunikation mit dem Browser

Die Anwender können ihrem Opera-Browser eine Liste von Wörtern lehren - die Software erkennt Stimme und Akzent des Users und kann danach über die Sprache gesteuert werden. Von einer wirklichen Kommunikation ist man aber noch weit entfernt. Gesprochen werden darf nur, wenn sich der Browser mittels Piepston meldet und den Anwender zur Eingabe auffordert. Kompliziertere Sachverhalte lassen sich derzeit noch nicht ausführen, doch die Standard-Browserbefehle sollen problemlos funktionieren.(red)

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