Arbeiterkammer warnt vor "Datenschnüffler-Großaktion"

5. April 2004, 10:14
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Persönliche Fragebögen verschickt

Fragen etwa zum Nettoeinkommen oder der Hausbank sollen Konsumenten derzeit in einem amtlich aussehenden Fragebogen (Lifestyle) beantworten, der - wie schon im Oktober 2002 - an heimische Verbraucher verschickt wird. Die so erhaltenen Daten werden dann zu Werbezwecken verkauft, warnen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK). Ihr Tipp: "Gehen Sie bei Fragebögen knausrig mit Ihren Daten um."

Kein Halt

Auch vor Fragen nach der Handynummer oder E-Mail Adresse, geplanten Autokäufen, Schulabschlüssen oder dem Namen des gegenwärtigen Strom- und Telefonversorgers wird kein Halt gemacht. Wer seine Daten preis gibt, kann eine Mini-Hifi-Anlage gewinnen. Im Internet bietet die Firma dann "weit über 200.000 Lifestyle Adressen, mehr als 5.000 passende Zielgruppen, Kunden mit wirklichem Kaufinteresse und unübertroffener Selektionstiefe" an.

Sperre

Konsumenten, die keine weiteren Zusendungen erhalten wollen, sollen sich direkt an den Adresshändler (Lifestyle Institut für Marktanalyse und Konsumentenbefragungen wenden. 1100 Wien, Hebbelplatz 5, Tel. (01) 606 37 74; Fax: (01) 606 37 70; E-Mail: schober.info@schober.co.at) wenden, raten die AK-Verbraucherschützer. Diesen wurde versichert, dass auf Wunsch alle Daten sofort gesperrt werden. (APA)

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