"Die Schätze der Azteken"

21. März 2004, 13:30
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Die Ausstellung in Rom zeigt Kunstwerke, die zum Teil erstmals in Europa zu sehen sind

Rom - Mit über 350 zum Teil erstmals in Europa gezeigten Kunstwerken öffnet in Rom die Ausstellung "Die Schätze der Azteken". Glanzlicht der Schau im Palazzo Ruspoli, die bis zum 18. Juli dauert, sind über 40 Exponate aus jüngsten Grabungen am "Templo Mayor" (Großer Tempel), der größten aztekischen Pyramide der antiken Metropole Tenochtitlan, der heutigen Hauptstadt Mexiko-Stadt. Außerdem sind vier steinerne Opferaltäre zu sehen, die selten außerhalb Mexikos gezeigt werden.

In original nachgebautem Ambiente mit dunklen Gängen erzählen kunstvoll ausgeleuchtete Exponate von der Geschichte, Kultur und Religion dieses geheimnisumwitterten Volkes, das zwischen 1300 und 1521 auf dem Höhepunkt seiner Macht über Mexiko und Guatemala herrschte. Die Kultur der Azteken wurde nach der Ankunft der spanischen Eroberer in Tenochtitlan im Jahre 1519 fast völlig ausgelöscht.

Die Schau entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Anthropologischen Nationalmuseum in Mexiko-Stadt, zahlreichen kleineren archäologischen Museen und Privatsammlungen in Mexiko und der Stadt Rom. (APA/dpa)

  • Artikelbild
    foto: palazzo ruspoli/museo nacional de antropología, città del messico
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