Bank-Chefinnen achten auf "Hygienefaktor"

2. April 2004, 16:28
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Deutsche Untersuchung bestätigt saubere Bankfilialen bei weiblichen Führungskräften

Berlin - Eine Untersuchung der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) http://www.fhtw-berlin.de hat ergeben, dass Bankfilialen, die von Frauen geleitet werden, wesentlich sauberer sind als jene, in denen ein männlicher Kollege die Führung übernommen hat. Die Untersuchung wurde übrigens von einer Bank selbst in Auftrag gegeben.

"Hygienefaktor"

Die Projektgruppe hatte in einem Zeitraum von zwei Wochen exakt 59 Filialen einer Berliner Bank einem Check unterzogen. Bewertet wurde die Sauberkeit der Bankfiliale von außen, im SB-Bereich und im Innenbereich. Dabei galt die Aufmerksamkeit Wänden, Türen und Fußböden genauso wie Gardinen, Jalousien und Fensterscheiben. Insgesamt wurden 45 Merkmale der jeweiligen Filiale mit einem dreiteiligen Notensystem, von "sehr gut" über "befriedigend" bis hin zu "mangelhaft", klassifiziert. Sauberkeit wird im Rahmen der Marketingforschung oft als so genannter "Hygienefaktor" eingestuft. Dieser Faktor wird bei Nichtvorhandensein von den Kunden negativ bewertet, seine Existenz findet hingegen meist keine Wahrnehmung. (pte)

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