IPI: "Tödliches" Jahr für Journalismus

9. April 2004, 15:00
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2003 war "eines der schlimmsten Jahre" für den Journalismus - 64 Journalisten wurden getötet, allein 19 im Irak

2003 war weltweit eines der schlimmsten Jahre für den Journalismus, heißt es im soeben erschienenen Bericht des Internationalen Presseinstituts (IPI) über 2003: 64 Journalisten und Medienmitarbeiter wurden getötet. Allein im Irak starben mindestens 19 Medienleute. Neun Journalisten wurden in Kolumbien getötet, sieben auf den Philippinen, vier in Brasilien und je drei in Indien, Nepal und Russland.

Österreich attestiert diese "World Press Freedom Review" indes ein "ruhiges Jahr" in Sachen Pressefreiheit. Positiv angemerkt wird der Erhalt des slowenischsprachige Kärntner Radio dva. Negativ etwa der Versuch, im Rahmen der ASVG-Novelle freie Journalisten ausschließlich als so genannte neue Selbstständige zu versichern. Der Plan wurde nach Protesten verworfen. (red, APA/DER STANDARD; Printausgabe, 11.3.2004

"IPI World Press Freedom Review 2003" im Internet unter freemedia.at
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