Neue Ansätze für Aids-Therapien in Tierversuchen entdeckt

11. Juli 2004, 19:58
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Virus gliedert sich nicht in Erbgut von Meerkatzen ein

London - Forschungsergebnisse über die Resistenz von Meerkatzen gegen das Aids-Virus könnten den Weg für neue Therapien gegen die tödliche Immunschwäche-Krankheit ebnen. Obwohl Meerkatzen sich mit HIV infizieren könnten, werde die Erbsubstanz RNA des Virus nicht in DNA umgewandelt und könne sich so nicht in das Erbgut der Tiere eingliedern, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature" in seiner jüngsten Ausgabe.

Die Eingliederung der Virus-Erbmasse in die Zellen des Wirts aber ist die Voraussetzung für eine Vermehrung des Erregers. Blockiert wird die Umwandlung der RNA dem Bericht zufolge von einem bestimmten Protein. "Die Studie enthüllt Schlüsselspieler in der Frühphase der Infektion und könnte zu neuen Ansätzen. (APA/AFP)

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