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Kelly's Salted Redskin Peanuts, 145 g / € 1,89 z. B. bei Billa
Schön langsam kommen auch die Großen der Foodindustrie wie Intersnack (Mutter des heimischen Knabberspaßvogels Kelly's, Anm.) drauf, dass es einen wachsenden Markt für fair gehandelte, ursprüngliche Sorten gibt. Die etwas missverständlich als Redskins vermarkteten Erdnüsse kommen zum Beispiel nicht vom sonst unvermeidlichen Peanut-Großexporteur USA, sondern aus dem Ursprungsland der Erdnuss, Bolivien, wo noch etwa 2500 Bauern im Urwald-Hochland alte Sorten kultivieren.
Handarbeit
Das geschieht zum größten Teil in Handarbeit - auch die Felder werden nur mittels einfacher Krampen bestellt. Die Nüsse sind deutlich größer und im Geschmack vielschichtig strukturierter - mit zartbitteren Noten, die wohl vom mitgerösteten, purpurroten Häutchen stammen, das sie umhüllt. Intersnack gibt an, in der Region betont rücksichtsvoll zu agieren und etwa Schulprojekte für die Bevölkerung zu unterstützen. Gut! (corti/Der Standard/rondo/03/02/2012)
In der Buchhandlung 777 in der Domgasse gibt es nun Ess- und Trinkbares, darunter Schätze von AO&
In der Selection Neubauer gibt es viele französische Qualitätsprodukte, die man bisher unmöglich in Wien bekommen konnte
Der mit einer Vanilleschote versetzte Akazienhonig ist auf eine Art köstlich, dass man sich das griechische Joghurt ziemlich schnell nicht mehr ohne vorstellen mag
Die Farbe wurde "extra aus Deutschland importiert", was den luxuriösen Preis allemal rechtfertigen sollte
In Anlehnung an das deutsche Original der Fliegerschkolade versucht Red Bull nun auch im Schoko-Segment Fuß zu fassen
Für Menschen, die es mehr auf den Geschmack als auf die Keimfreiheit abgesehen haben
Die schwarzroten Borghetti-Patronen sind ideal, um unterwegs für einen Schuss Energie der zart-herben Art zu sorgen
Soeben eingetroffen: biologisch gezogene Bitterorangen aus den Crupischen Hainen auf Sizilien, die Henzl unverzüglich zu Marmelade rührt
Kurze Zeit im Fass, dafür viel in der Flasche bedeutet in erster Linie Fruchtdominanz
Das Produkt der Woche hat den Kolchosen-Kommunismus überlebt und ist in Wien aus heimischer Biohaltung zu haben
Das Geheimnis für Qualität: Bergforellen müssen in Bewegung bleiben, damit ihr Fleisch fester und das Fett intramuskulär gespeichert wird
Der Verzicht fällt bekanntlich umso leichter, wenn es Aussicht auf Belohnung gibt
Dem Aspik werden in der Böhle'schen Produktion ordentlich Weißwein und Essig sowie unterstützende Gewürze mit auf den Weg gegeben
Seit einiger Zeit hat Mascia in der Radetzkystraße in Wien-Landstraße ein Geschäft eröffnet
Pur ist der intensiv jodige, auf unheimlich verdichtete Art frische Geschmack des Seeigels ein Weckruf für alle Sinne
Knusprig, buttrig, nussig - So schmeckt das Produkt der Woche
Vier Wiener Winzer haben sich für eine wirklich gute Idee zusammengetan
Das alte System samt Wasserantrieb aus dem nahen Mühlbach wurde wieder instand gesetzt und seit kurzem gibt es wieder steinvermahlene Spezialmehle
Frische Mandeln, grüne Bananen und Äpfel machen den Duft dieses außergewöhnlichen Öls aus
Kurt und Curt Zalto bringen mit der Serie "Marienglas" ein überraschend günstiges High-End-Produkt auf den Markt
Das US-Amerikanische Kult-Gewürz findet sich nun auch in den heimischen Supermarktregalen und kommt an
Auch wenn Hopfen eher in flüssiger Form bekannt ist - Das Frühlingsmahl ist von knackiger Gestalt
"Bio" ist grundsätzlich mal kein Schmäh, nur weil sich manche Menschen etwas anderes darunter vorstellen als das Gütesiegel verspricht.
Und was FairTrade angeht: Es steht hier zwar "fair gehandelt", aber vom entsprechenden Gütesiegel ist auf dem Bild nichts zu sehen. Auch in der Datenbank von www.fairtrade.at ist das Produkt nicht zu finden.
Vielleicht handelt es sich also wirklich um einen "Schmäh", aber anders als du dachtest.
Ich gehe heute sicher nicht mehr extra dafür in einen BILLA, aber vielleicht schaut jemand anderer mal nach und berichtet darüber?
Nein, nicht gut weil zu wenig. Ich hab auch schon Schulen in MyanMar unterstützt, das sagt gar nichts.
Nett wäre ein FairTrade Zertifikat oder ähnliches, damit die Leute dort wirklich verdienen an dem Futter. Das Zeug muss ja auch nicht "nur" 1,89 kosten. Wenns 2,49 kostet und die Menschen die Differenz von 0,50 einstecken dürfen, wärs mir echt lieber.
... dann sollten sie sich doch eher mit den Ärmsten solidarisch erklären? Oder sind sie ein FPÖ Wähler? Also einer, der immer jemanden braucht, der in der (idR vom Geld gprägten) Hierarchie unter einem steht?
nein, grün-spö wechselwähler ;)
und für mich sind die Hierarchien durch Bildung und sozialen Stand geprägt. Der Nachbar ober mir mag zwar mehr Geld alleine durch Sozialleistungen haben, aber er ist trotzdem ein Assozialer, der weder deutsch noch sonstwas kann ;)
Obwohl mich ihr Egoismus schon schmerzt.
Im TV gabs eine Dokumentation die so einen Fairtradebauern zeigt. Vor dem Fair-Trade Vertrag mussten er, seine Frau und seine 4 Kinder auf den Kaffeeplantagen arbeiten um notdürftig zu überleben. jetzt reichts aus, dass nur er und seine Frau 6 Tage pro Woche arbeiten und die Kinder in die Schule gehen können. Leben tuns aber trotzdem in einem Kartenhaus, aber er hofft, dass es den Kindern dereinst besser gehen wird.
Das ist mir allemal ein gelegentlicher Nicht-Kinobesuch wert!
entscheidend, denn wenn man 20 Packungen isst (für Herr und Frau Ö. nix besonderes) kann man um das ersparte Geld einmal mit dem neuen VW in die Waschstraße fahren!
Und das ist ihnen allemal wichtiger als "zufriedene Indianer"
mfg
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