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In den Rollen: Kleider und Accessoires von Dolce & Gabbana, Yohji Yamamoto und Michael Kors.
Vergangene Woche war in Berlin Fashion Week, und wie immer, wenn in Berlin Fashion Week ist, steigt in der Stadt nicht nur die Sonnenbrillen- und Herrenhandtaschendichte, sondern auch der Hormonspiegel. Das ist in Berlin, wo es immerhin einen Club mit dem schönen Namen "Ficken 3000" gibt, zwar nicht weiter erwähnenswert, vergangene Woche hat aber gezeigt, dass der Hormonspiegel in dieser Stadt keine Obergrenze kennt.
In Berlin wurde nämlich der erste "Fashion-Porno" der Welt präsentiert. Der Film beginnt mit einem Höhepunkt, und dieser dauert fünf Sekunden. Daraufhin befriedigt die Hauptdarstellerin den Hauptdarsteller, wobei der Ring an ihrem Finger (laut Texteinblendung) von Unisex curated by JP Singson ist.
Mannigfaltige Möglichkeiten
Weitere Rollen spielen Kleider und Accessoires von Dolce & Gabbana, Yohji Yamamoto und Michael Kors. Leider ist der Film, den der Modeblog Dandy Diary produziert hat, mit drei Minuten etwas kurz geraten, das Prinzip eines "Fashion-Pornos" kann er aber bestens illustrieren. So kompliziert ist es ja nicht. Um so verwunderlicher, dass bisher noch niemand darauf gekommen ist.
Die Möglichkeiten für Modefirmen sind mannigfaltig: Unterwäschemarken (man denke nur an Bruno Banani) und Hersteller von High Heels könnten ihr Marketingbudget in Product-Placement stecken. Am interessantesten ist das Ganze aber zweifellos für die Ringindustrie: Bisher musste sie sich nämlich auf die Zurschaustellung von Finger- und Ohrringen beschränken. Bei Pornos bieten sich einige Möglichkeiten mehr. (Stephan Hilpold/Der Standard/rondo/27/01/2012)
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Nur weil bisher in einigen Edelproduktionen nie darauf hingewiesen wurde, daß die Darstellerinnen eben Wolford-Strümpfe oder Wäsche tragen ...
Pornofilme, die Schmuck abseits von Ohren und Fingern in Szene setzen, könnten dazu beitragen, dass sich Frauen mehr trauen. Intimpiercings sind nicht nur schön, sondern können auch das Selbstbewusstsein festigen ( http://karinkoller.wordpress.com/2011/05/2... piercings/ ).
Make Love Not War - warum denn nicht mit Mode - wonderful peace management!!!
In Lateinamerika ist Porno bis heute verboten - und entsprechend hoch sind dort die Kriminalitätsraten: 10 mal höher als in Mitteleuropa.
Long live porno!
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