Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Confiture von Valérie Feugère, € 8,90/Glas, bei Gourmet Cornelius, Schulerstr. 21, 1010 Wien
Cornelius Türk vertreibt in seinem Geschäft in der Wiener Innenstadt ausschließlich Delikatessen von Produzenten, deren Arbeitsweise er persönlich kennen und schätzen gelernt hat.
Am Markt von Orange in der Provence fiel ihm der Stand von Valérie Feugère ins Auge. Die junge Französin verkocht lokale Früchte zu Marmeladen von wahrhaft außergewöhnlicher Qualität.
70 Prozent Fruchtanteil
Die hier präsentierte Auswahl in den Ampelfarben ist nur ein kleiner Ausschnitt des Programms, die Kreationen aus Brombeere, Pfirsich/Eisenkraut und grüner Pflaume stehen aber exemplarisch für die Qualität: schonend und wie es sich gehört im Kupferkessel eingekocht, mit gut 70 Prozent Fruchtanteil, ein Hauch von Sommer in der dunklen Zeit! (corti/Der Standard/rondo/13/01/2012)
In der Buchhandlung 777 in der Domgasse gibt es nun Ess- und Trinkbares, darunter Schätze von AO&
In der Selection Neubauer gibt es viele französische Qualitätsprodukte, die man bisher unmöglich in Wien bekommen konnte
Der mit einer Vanilleschote versetzte Akazienhonig ist auf eine Art köstlich, dass man sich das griechische Joghurt ziemlich schnell nicht mehr ohne vorstellen mag
Die Farbe wurde "extra aus Deutschland importiert", was den luxuriösen Preis allemal rechtfertigen sollte
In Anlehnung an das deutsche Original der Fliegerschkolade versucht Red Bull nun auch im Schoko-Segment Fuß zu fassen
Für Menschen, die es mehr auf den Geschmack als auf die Keimfreiheit abgesehen haben
Die schwarzroten Borghetti-Patronen sind ideal, um unterwegs für einen Schuss Energie der zart-herben Art zu sorgen
Soeben eingetroffen: biologisch gezogene Bitterorangen aus den Crupischen Hainen auf Sizilien, die Henzl unverzüglich zu Marmelade rührt
Kurze Zeit im Fass, dafür viel in der Flasche bedeutet in erster Linie Fruchtdominanz
Das Produkt der Woche hat den Kolchosen-Kommunismus überlebt und ist in Wien aus heimischer Biohaltung zu haben
Das Geheimnis für Qualität: Bergforellen müssen in Bewegung bleiben, damit ihr Fleisch fester und das Fett intramuskulär gespeichert wird
Der Verzicht fällt bekanntlich umso leichter, wenn es Aussicht auf Belohnung gibt
Dem Aspik werden in der Böhle'schen Produktion ordentlich Weißwein und Essig sowie unterstützende Gewürze mit auf den Weg gegeben
Seit einiger Zeit hat Mascia in der Radetzkystraße in Wien-Landstraße ein Geschäft eröffnet
Pur ist der intensiv jodige, auf unheimlich verdichtete Art frische Geschmack des Seeigels ein Weckruf für alle Sinne
Knusprig, buttrig, nussig - So schmeckt das Produkt der Woche
Vier Wiener Winzer haben sich für eine wirklich gute Idee zusammengetan
Das alte System samt Wasserantrieb aus dem nahen Mühlbach wurde wieder instand gesetzt und seit kurzem gibt es wieder steinvermahlene Spezialmehle
Frische Mandeln, grüne Bananen und Äpfel machen den Duft dieses außergewöhnlichen Öls aus
Kurt und Curt Zalto bringen mit der Serie "Marienglas" ein überraschend günstiges High-End-Produkt auf den Markt
Das US-Amerikanische Kult-Gewürz findet sich nun auch in den heimischen Supermarktregalen und kommt an
Auch wenn Hopfen eher in flüssiger Form bekannt ist - Das Frühlingsmahl ist von knackiger Gestalt
"Seit 1995 ist Valérie Feugere auf die Herstellung hervorragender Konfitüren in kleinster Erzeugung und höchster Qualität spezialisiert. Sie verwendet ausschließlich Messingtöpfe zum einkochen der Früchte und gibt nur 33% Zucker bei."
Ein Kessel ist offen, also herrscht atmosphärischer Druck, d.h. das Wasser aus den Früchten kocht bei 100°C (mehr oder minder). Heizt man den Kessel stark ein, wird das Wasser schneller verkocht, nimmt man das Gas zurück, dauert es halt länger. Je länger es dauert, um so stärker entstehen unerwünschte Stoffe wie Hydroxymethylfurfural (HMF).
Also schonend wäre ein Verfahren unter Vakuum, bei der das Wasser unter 100°C verkocht, oder Gefrierkonzentrierung. Aber das ist halt Technologie und nicht so romantisch, wie eine junge Französin am Kupferkessel.
habe mir in Frankreich so einen Marmelde-Kupferkessel gekauft, weil ich viel Marmelade koche. Man braucht viel weniger Zucker, hat daher mehr Fruchtgeschmack, damit die Marmelade geliert - und das Wichtigste: Die Kochzeit ist wesentlich geringer, auch so bleibt mehr vom Fruchgeschamch übrig. Mit chemischen Erklärungen kann ich nicht aufwarten, nur mir meiner Erfahrung. Mich erstaunt der Unterschied auch immer wieder.
und keineswegs um Romantik. Marmelade, die in Kupferkesseln gerührt wird, geliert leichter und auch ohne zusätzliche Pektinbeigabe, weil die Pektinmoleküle irgendwie mit dem Kupfer reagieren, ionisiert werden und ihre Gelierkraft verbessern. Bin kein Chemiker, es wurde mir aber einmal von einem solchen erklärt. Sie wirken hingegen wie jemand, der sich da auskennen könnte. Ist jedenfalls der Grund, warum die Franzosen ihre Confiture grundsätzlich nur im Kupferkessel rühren.
Schon richtig, dass Kupferionen die Gelierung des Pektins fördern (Chelat-Bildung). Aber hier noch ein paar Infos aus dem Nähkästchen:
1. Das funktioniert auch z.B. mit Calzium oder Magnesium
2. Kupferlegierungen enthalten meist auch erhebliche Mengen Blei
3. Wenn die Fruchtmaischen (insbesondere bei Zitrusfrüchten recht beliebt) mit Schwefeldioxid konserviert wurden, dann sorgt das Kupfer für eine Aufoxidierung zu Sulfat und das nicht gerade verkaufsfördernde Konservierungsmittel ist verschwunden und braucht nicht mehr deklariert werden.
2011 haben wir insgesamt 84kg Obst und Gemüse eingekocht.
Wir genießen z.b. beim Frühstück im Winter 3-4 verschiedene Marmeladen mit 100% Fruchtanteil. Heute hatte ich z.b Asperln-, und Marillenconfiture und jetzt eine Creme de Pomme Claire (Klarapfel).
Keine Zusatzstoffe, keine teuren Euros !
also ich weiss nicht.
die französischen marmeladen sind oft ziemlich süß, mir persönlich zu sehr. ein bissl ein zucker gehört für mich aber definitiv rein, auch bei gut gereiften früchten hoher qualität. ein fruchtanteil von 70% ist für eine gekaufte marmelade übrigens hoch, das passt schon.
nehme aber an, dass damit eher die Zitronenverbene gemeint ist und nicht die echte Verbene vulgo Eisenkraut...
Pfirsich/Zitronenverbene klingt gut, Pfirsich/Eisenkraut klingt nach der Kategorie interessant, könnte ich mal als bittere Chutneyvariante versuchen...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.