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Das androgyne Model Andrej Pejic.
Gegen Ende eines Jahres sollte man noch einmal einen Blick zurück werfen. In unserem Fall ist die Jahresrückschau allerdings von einer gewissen Tristesse getrübt, gab es 2011 doch schließlich weniges, was aus der Masse der Ballerinas und Highheels so wirklich herausragte. Oder gibt es wirklich jemanden, der sich den Namen von Austria's Next Topmodel behalten hätte?
Um so wichtiger erscheint uns die Nachricht, die uns vor kurzem aus den Niederlanden erreichte: nämlich, dass eine Werbung für einen Push-up-BH erstmals an einem Mann fotografiert wurde. Allerdings streifte den Werbejob nicht unsere entzückende Conchita Wurst ein, sondern das australische Männermodel Andrej Pejic. Auch er ist eine Wucht. Durch die Wahl von viel Lipgloss und edlen Roben hat es der falsche Blondie mit den langen Beinen im vergangenen Jahr an die Spitze der internationalen Model-Charts gebracht. Er schmückte Zeitungscover und führte Brautmode vor.
Naomi-Campbell-Moment
Seinen eindrücklichsten Auftritt legte Pejic allerdings in Wien hin: Als er die Modeschau des 11-Festivals eröffnete, fiel er in seinen gelben Plateauschuhen auf die Nase. Peinlich für ihn, für die heimische Modeszene war der Sturz aber wohl der Höhepunkt des Jahres. Ein Naomi-Campbell-Moment. Das britische Model ging mit ihrem legendären Catwalk-Sturz bei Westwood auf 20-cm+-Plateausohlen in die Annalen ein. Wir hatten 2011 dagegen einen Andrej-Pejic-Moment. Auch gut. Selten genug, dass man sich in diesem Land einmal so richtig international fühlen kann. (Der Standard/rondo/23/12/2011)
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Aaah, ich bevorzuge ebenfalls Männer, weiß also, sie sind ein Genießer!
Beim Andrej scheiden sich allerdings unsere Meinungen, sexy finde ich ihn nicht, aber überaus interessant wegen seiner genderübergreifenden Attitüde. Bei allem, was ich von ihm sah oder las, wirkte er weiblich und männlich, ohne dass es nach aufgesetztem Getue aussah. Ich finde ihn entzückend.
;-)
dass Sie mich an Ihrem allumfassenden Wissen teilhaben lassen und mir die Welt erklären.
Was würde aus mir werden, ohne die Perlen Ihrer Weisheit.
Das mit dem Humor, besonders die Ironie, das müssenS noch ein bissl üben, gell?
Das bezweifle ich.
Imho hat jeder einen Anteil an seinem Aussehen oder Auftreten.
Bis auf wenige Ausnahme gilt, dass der Körper Ergebnis der jeweiligen Lebensführung ist.
Aber es ist für allzuviele bequemer die Verantwortung für sich nicht zu übernehmen, stattdessen von anderen aber konsequent Akzeptanz einzufordern.
Quasi: Was das Äußere verspricht, wird von den inneren Werten übertroffen.
;->
Super, da werden zahllose Frauen wieder der Meinung sein, ihr Busen sei zu groß, nachdem man vorher zahllose Frauen mittels operierter Models zu der Meinung brachte, ihr Busen sei zu klein.
Ich habe absolut nicht gegen Transgenders, aber sie als ideals BH-Modell mit Vorbildwirkung zu publizieren ist sowas von daneben, dass mich nicht wundert, dass daraus ein Hilpold-Artikel wurde.
Sind's mir ned bös, aber es rennen so viele bildhübsche junge Leute herum, die Hipes um irgendwelche einzelne Models sind Verkaufstechnik, und man braucht schon eine gewisse Kindlichkeit im Gemüt, um über so etwas "fachzusimpeln".
Eine vollbusige noch so große Schönheit würde wahrscheinlich bei diesem Affenzirkus chancenlos sein, aber einen Mann, der - mag er auch noch so gut aussehen - keinen Busen hat setzt man den Frauen als BH-Modell vor.
wo ist jetzt der unterschied, ob man ein busenoperiertes model nimmt oder andrej mit push-up-BH? die antwort: andrej ist origíneller.
werbung ist immer verkaufstechnik, man nehme ein kontroversielles sujet, schon hat man das gerede, die werbung ist gelungen. große titten sind nix neues mehr, andrej schon.
andrej scheint manche in ihren traditionellen rollen zu bedrohen, männer wie frauen. interessant.
Na wenn schon.
Eine vollbusige noch so große Schönheit weiß ohnehin um ihre Vollbusigkeit und lässt sich nicht beeinflussen.
Eine kleinbusige auch große Schönheit sieht, dass der Push-Up sogar bei einem flachbrüstigen Mann den Anschein von Brüsten erweckt und wird den kaufen.
So what?
Zu unterstellen, dass zahllose Frauen ihre Brüste je nach Werbebildchen ihre Brüste operativ verändern lassen, zeugt von großer Frauenverachtung. So blöde sind wir auch nicht.
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