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"So Schatzili, jetzt tun wir das Gacki in das Sacki, damit der Herr zufrieden ist ..."
+++Pro
Von Hans Rauscher
Man muss gar nichts sagen. Man muss nicht verbal zum Gackerl-Sackerl-Benutzen auffordern. Man muss nur schauen. Einfach hinschauen, während das Hundi sein Geschäft verrichtet. Mitten auf dem Gehsteig. Oder in der Wiese, wo die Kinder spielen. Die Reaktion der Hundebesitzer ist natürlich unterschiedlich. Die Dame mit der kleinen Kläffmaschine wählt dann die Methode, mit dem Hund zu sprechen: "So Schatzili, jetzt tun wir das Gacki in das Sacki, damit der Herr zufrieden ist ..." Der Mann mit dem Rottweiler greift hingegen zur direkten Ansprache: "Wos schaust so deppert?" Aber grundsätzlich ist es okay, auf Regeln des zivilisierten Zusammenlebens aufmerksam zu machen. Und seit der Sackerl-Gackerl-Kampagne (die durch eine Mütterinitiative mit 170.000 Internetunterschriften erzwungen wurde), ist es ja auch besser geworden. Es gäbe da übrigens noch ein neues Projekt, das allerdings noch mehr Zivilcourage erfordert: Etwas gegen die Männer (es sind nur Männer) tun, die auf den Gehsteig schlatzen.
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Kontra---
Von Gudrun Springer
"Bitte, jetzt nehmen S' aber schnell ein Gackerl-Sackerl." Nein. Das geht nicht über die Lippen. Okay, wenn der Gassigeher ein fünfjähriges Kind ohne Begleitung - außer der vierbeinigen - ist, dann vielleicht: "Hast eh ein Gackerl-Sackerl dabei, gell?" Aber in der Regel ist der Hundeausführer ein halbwegs ausgewachsener Mensch: Warum in Babysprache verfallen und die Dinge nicht beim Namen nennen? Ein ehrliches: "Räumen S' den Dreck doch bitte weg", trifft die Sachlage deutlich besser. Warum schönreden, was stinkt und - mit Verlaub - nun mal Scheiße ist? Bei "Gackerl", wer denkt da an die Dimension von Hundehaufen eines Berner Sennenhunds? Keiner. Eben. Aber auch derlei Ungetüme türmen sich zuweilen auf dem Gehsteig, und auch die müssen weg. Ob mithilfe eines Sackerls osder ohne, ist da übrigens völlig egal. Welche Rolle spielt es, ob der Hundehalter mittels Plastikbehelf, Haarfärbehandschuh, Schaufel, Kärcher oder auch gar nichts dergleichen die Hinterlassenschaft seines Lieblings entfernt? Hauptsache der Mist ist weg. (Der Standard/rondo/09/12/2011)
Die Suche in Taschentiefen oder Zimmerfluchten ersparen oder Understatement mit einem einzigen Klingelton
So ein charakterstarker Sattelschutz gibt uns den allerschönsten Schliff im Meer des seriösen Gleichklangs - Oder: der Schoner steht dem Wesen des Radfahrens entgegen
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Maunchmoi is scho vü gscheida, ma bleibt bei dem wos ma dalernt hot oder Hochsprache ist Facebook-Sprache
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Einen Goldfisch damit nach Hause transportieren oder Liebe geht durch den Magen
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Weshalb das viel gepriesene "Runner's High" in der Stadt mitunter auf sich warten lässt und das duch-die-Stadt-joggen eine Sightseeing-Tour ersparen kann
"Damit sich nicht wieder irgendein Armleuchter in den Luster hängt" oder "Fröhlichkeit ganz ohne Alkohol ist immer etwas gezwungen"
Seine Entscheidung - "eine oda auße?" - jederzeit staufrei revidieren oder es ist nicht der Mensch, der den Rhythmus vorgibt
Her mit der heißen Ware, oder sind erotische Geschenke einfach nur peinlich?
"Welcher Superstar wird dich heiraten?" oder Danke, wir wollten es echt nicht so genau wissen
Wer die Lure aus dem Stockwerksautomaten am Platz genießt, versäumt nichts Spannendes - oder die Sitten im Büro sind immer nur so rau wie das Leben auf der Straße
"Das WC ist nicht Rückzugsraum, sondern reine Bedürfnisanstalt" oder: "Undenkbar, dieses Elend den Blicken einer weiblichen Laufkundschaft preiszugeben"
Heißer Tee, Suppe oder auch Punsch oder die Eismischerzunft soll endlich auf den Klimawandel reagieren
Rockgott versus Gott der Allmächtige - zumindest wenn es um die Frage nach hell oder dunkel geht
"Mindestens haltbar bis ..." - "Best before" ist schlicht irreführend übersetzt oder ein farbenprächtiger Abdruck einer Fontäne an der Toilettenwand
Weshalb der Alltag der KollegInnen schon interessant ist und portionierte Grußbekanntschaften einem weißen Wal das Leben schwer machen
In der Leichtigkeit muss man das Üppige wählen oder der Schaum, ein Traum
Gluck, gluck, und runter damit oder rot steht für Wärme, Leidenschaft und große Gefühle
Wer nicht mit Kanonen auf Brösel schießt, greift zum Bartwisch und dessen Zwilling, dem Schauferl oder ihr Traditionsritter von der traurigen Gestalt
"Du, in meinem Zelt ist eh Platz für zwei!" oder eine Mischung aus Schweiß und Uringeruch
Man kann sich, muss sich aber nicht festlich kleiden oder das Wohnzimmer ist und bleibt eine pinguinfreie Zone!
Kurz vor Wien gibt es die Perchtoldsdorfer Heide.
Das ist ein Naturschutzgebiet mit Magerrasen und einem eingezäunten Gebiet für Ziesel.
Es gilt, dass Hunde nur angeleint mitzuführen sind, da sie sonst Tiere wie Ziesel, Smaragdeidechsen und Gottesanbeterinnen stören/jagen und die Schafe verschrecken, sowie das Gassisackgebot, da die Hinterlassenschaften den Boden überdüngen&verändern und dann so Zeug wie Brennesseln die Magerrasenspezialisten endgültig verdrängt.
Jedes Ma,l wenn ich da bin - oft - rennen da Hunde frei rum, einmal sogar im Zieselschutzgebiet, Zaun war auf einer Seite runtergetreten. "Er hat eh nur eins gefressen" war die Antwort auf die Frage ob das Schild übersehen wurde.
Ich habe keine Ahnung, was ich da machen kann...
daß ein Hund auf den Gehsteig, Straße, oder wurscht wohin scheixxt, der Hundehalter keine Anstalten macht, den Dreck wegzuräumen, ziehe ich aus der Manteltasche ein "Gackerl-Sackerl", gehe auf ihn zu und sage:" Offensichtlich sind Ihnen die Sackerln ausgegangen, kann ja mal passieren, ich gebe Ihnen gerne eines von mir." Hat sich noch niemand getraut in dem Fall zu widersprechen, oder zu pöbeln.
Katzen sind auch grausig.
Mir hat die vom Nachbarn immer genau ins Gras vorm Haus geschixxen.
Was macht man da? Wenn dann müsste er einen Elektrozaun installieren, wie komme ich dazu.
Nach meiner Beschwerde sind sie die Katzen dann einfach los geworden. Er war dann sogar froh, die Kinder haben die Viecher eh nie wirklich interessiert.
So Semi-Haustiere sind in dichter verbautem Gebiet einfach unnötig wenn sie andere belästigen.
Tja. /:
Ich frag mich, was man sonst dagegen machen könnte. Meiner Mutter machen die immer ins Blumenbeet (im Gegensatz zum Hund, der geht da gar nicht erst rein, der frisst nur das Gras, das an der Seite rauswächst).
Die wohnen allerdings nicht in der Stadt, sondern am Land. Das können auch Bauernkatzen sein.
er meinte, die häuferln meines rolfi wären ein wirklich wertvoller dünger für den rasen, weil ich meinen rolfi immer mit bioschinken füttern tu'.
(da sieht man wieder: gutes tun lohnt sich)
bei den zuhältertypen mit ihren machokampfkötern und halbkälbern sage ich prinzipiell nix, weil ich mich erstens fürchte und zweitens keine lust habe, dass meine kinder bei allfälligen streitereien präsent sind ..
bei alten gebrechlichen damen sag ich auch nix, weil manchmal sieht man, dass die eh nix mehr haben als ihr hunterl und schon zu weh sind gescheit zu gehen (vom bückken gar keine rede)
ganz selten sieht man ja wirklich einen der "normal"(ich meins nicht bös) und umgänglich aussieht und das gackerl ned wegräumt ...
Und genau damit hab ich ein Problem.
Hab schon oft genug beobachtet, wie im Park (Hundeverbot!) die Leute ihre Hunde mitten in die Spielwiese gacken lassen.
Der Hinweis auf Hundeverbot, die nahe Hundezone und die spielenden Kinder wird mit "Ich räums ja eh weg!" beantwortet.
Dummerweise packt das Sackerl nur einen Großteil, mitnichten aber sämtliche Hinterlassenschaften des Hundes. Wenn die Kinder also durch die Wiese kugeln (was Kinder nun mal gerne tun) dann dürfen sie sich dank solcher ignoranter Hundebesitzer über Hundekot an der Kleidung (gefolgt von einem Wiesenbenutzungsverbot durch die Eltern) freuen.
Das Sackerl alleine reicht nicht, ein bissl Common Sense wäre auch noch fein...
Kurz vor Wien gibt es die Perchtoldsdorfer Heide.
Das ist ein Naturschutzgebiet mit Magerrasen und einem eingezäunten Gebiet für Ziesel.
Es gilt, dass Hunde nur angeleint mitzuführen sind, da sie sonst Tiere wie Ziesel, Smaragdeidechsen und Gottesanbeterinnen stören/jagen und die Schafe verschrecken, sowie das Gassisackgebot, da die Hinterlassenschaften den Boden überdüngen&verändern und dann so Zeug wie Brennesseln die Magerrasenspezialisten endgültig verdrängt.
Jedes Mal wenn ich da bin - oft - rennen da Hunde frei rum, einmal sogar im Zieselschutzzaun, der auf einer Seite runtergetreten war. "Er hat eh nur eins gefressen" war die Antwort.
Ich habe keine Ahnung, was ich da machen kann...
Die Hundezonen sind in Wien ein Witz wenn sie sich die mal angeschaut haben. Und im Park stört ein Hund nicht, solange das Gackerl weggeräumt wird. Die Hundeverbotszonen sind auch erst mit den Grünen gekommen.
Aber was soll eine Familie mit Kind und Hund machen? In der Stadt darf das Kind nirgends mehr hin wo auch der Hund hin darf. Und das meine ich ernst. Es ist schwierig geworden sowohl Hund als auch Kind an den gleichen Ort mitzunehmen. In den Hundezonen gibts teilweise net amal a Wiese und wo Kinder es interessant finden sind Hunde meist verboten.
Aber das ist eben die Toleranz von Wien.
Ja es gibt positiv Beispiele. Aber ich wohn neben dem Augarten. Warens dort schon mal?
Es gibt eben auch viele Negativbeispiele und die Aufregung rund um die beim Angelibad ist auch lächerlich - jetzt nur mehr bis 18 Uhr offen. Toll für arbeitende Menschen.
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