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Von Christian Ludwig Attersee 2004 gestaltet.
Der GrüVe von Jurtschitsch aus Langenlois wird heuer 25. Es handelt sich um jenen Veltliner, der als erster eines neuen Jahrgangs auf den Markt kommt und dessen Idee von Leichtigkeit und Spritzigkeit sich auch in den Etiketten widerspiegelt: Sie werden bis heute vom Maler Christian Ludwig Attersee gestaltet. Den ersten Jahrgang 1987 zierte übrigens eine Maus, aus einem Glas springend, vor knallig grünblauem Hintergrund. "Ja darf man das?", diskutierte die damals noch sehr konservative Weinszene sowohl den Wein wie vor allem auch die Ausstattung. Zu modern und revolutionär war das alles, wo man sich doch erst von Weinlaub und Frakturschrift am Etikett verabschiedet hatte.
Sammlerstücke
Für solche Debatten gibt es ein gewichtiges internationales Beispiel: Mouton Rothschild, Premier Cru aus Bordeaux, lädt seit 1945 jährlich Künstler des Kalibers eines Picasso, Warhol, Bacon oder Freud ein, das Etikett zu gestalten. Als sich Prince Charles 2004 mit einem Aquarell einer Baumgruppe verewigte, hielten das manche für "künstlerisch unwürdig". Die Zeichnung einer jungen, nackten Frau von Balthus für den Jahrgang 1993 stuften US-Behörden als "pädophil" ein, die in die USA exportierten Flaschen wurden ohne Künstlerbild verkauft. Und mit dem 2008er-Etikett des chinesischen Künstlers Xu Lei demonstrierte Mouton seine Ausrichtung auf den aufstrebenden, sehr auf Frankreich zentrierten chinesischen Weinmarkt. Sammlerstücke sind jedenfalls die einen wie die anderen. (Luzia Schrampf/Der Standard/rondo/02/12/2011)
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wie sollte ein Etikett nach 15 Jahren aussehen? gut erhalten oder doch quasi neu. Ich finde ein bisschen gealtert darf das schon sein. Als Winzerin muss ich aber auch dementsprechende Kleberqualität haben. Manche große Firmen versprechen zwar alles, aber wenn ein Format zu groß ist, dann wirft dieses auch Blasen - so passiert bei Produkten der Firma Ullikett. Der beste Wein mit einer "billigen" Verpackung. Was macht man da?
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