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Im Internet wird diskutiert, ob American Apparel diesmal zu weit gegangen ist, juristisch regt sich derweil noch nicht viel.
Vergangene Woche begab es sich, dass gleich mehrere Werbekampagnen von Modefirmen in die Schlagzeilen gerieten. Da war zum einen die Parfumkampagne von Marc Jacobs, der für sein "Oh Lola!"-Parfum mit dem 17-jährigen Teenie-Star Dakota Fanning wirbt. Sie hält auf dem Werbesujet einen überdimensionalen Flakon auf ihrem Schoß, aus dessen Hals eine riesige Blume sprießt. Die Werberichter in Großbritannien sahen darin eine "Sexualisierung von Kindern" und verboten das Bild.
Dann gab es da die neue Kampagne von Benetton, in der Merkel Sarkozy und Obama Chávez küsst. Auf einem Bild ist auch der Papst zu sehen, dessen Lippen gerade jene des ägyptischen Imams Ahmed el Tajjeb berühren.
Schuhkampagne
Es kam zu einem öffentlichen Aufschrei, der Vatikan protestierte, und schließlich zog Benetton zumindest das Bild des Papstes und des Imams zurück. In Umlauf kamen vergangene Woche auch die ersten Bilder der neuen Schuhkampagne der amerikanischen Modekette American Apparel.
Auf einem ist ein kopfloser Mann zwischen den gespreizten Schenkeln einer Frau zu sehen, auf einem anderen entblößt der Schuh eines anonymen Mannes einen Damenpopsch unter einem feuerroten Minikleid. Im Internet wird diskutiert, ob American Apparel diesmal zu weit gegangen ist, juristisch regt sich derweil noch nicht viel. In Österreich wird dagegen gegen das "völlig verdrehte Bild" von Blinden protestiert, das in der neuen Palmers-Kampagne gezeichnet wird. Darin räkelt sich ein Model in der Rolle einer blinden Frau in Dessous. Der internationale Blick lehrt uns: Österreichische Modewerbungen können international durchaus mithalten. (Stephan Hilpold/Der Standard/rondo/25/11/2011)
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Abgesehen davon : das Bild ist stumpf, da
spielt sich garnix ab. Kein Moment, keine
Story, keine Stimmung. Er hat einen blau-
en Schuh, Sie ein rotes Kleid. In jeder Dis-
co gibt's gut gebaute Mädels und erotische
Momente. Regt Euch ab.
Also wenn dieses oben gezeigte Foto so einen Aufruhr bereitet, dann möchte ich nicht den Tsunami erleben, wenn die Meute die anderen "American Apparel" Werbefotos aus Katalogen etc. sieht!
( http://www.thisisjanewayne.com/news/2011... kampagnen/ )
Einfach nach Bildern unter dem Stichwort "American Apparel" suchen ... ;-)
das problem ist, dass palmers/ggk den "falschen" blindenverband gefragt haben ;-)
ich finde die aufregung lächerlich, allerdings hätte die agentur mE konsequenterweise eine tatsächlich blinde casten sollen, so ist das ganze wie gewollt und nicht gekonnt.
Natürlich habe ich den Reisepass dieses Models und somit sein Geburtsdatum nicht gesehen! (C:
Es fehlen mir auch die Kurven, um es als FRAU und nicht als MÄDCHEN zu sehen. So schlanke, dabei feste und glatte Formen sind eher bei Jugendlichen zu finden. Wunderschön natürlich, aber eben nicht der Realität einer durchschnittlichen Frau entsprechend. Interessant ist auch, dass auch Frauen heutzutage ewig "knackig" sein wollen, also sich auch "fest" anfühlend. Das ist, angesichts des Muskel-Fett-Verhältnisses einer Frau aber ziemlich unwahrscheinlich. Der Busen z.B. ist im Prinzip Fettgewebe, wie soll er also so fest sein, wie mit den vielfach gesichteten Silikonbusen suggeriert wird?
Weiblichkeit ist in gewissem Sinne "weich", ist doch schön!
prinzipiell richtig, was sie schreiben, allerdings gibt es damen, die von der natur bevorzugt wurden im sinne einer guten veranlagung und auch noch im ende 30 recht feste formen vorweisen können. straffer als andere mit 25. da hilft keine creme, das ist veranlagung.
Ja, so ist das gerade in der Modebranche. 16 Jährige Mädchen werden in Dessous in aufreizenden Posen fotografiert um sündhaft teure Wäsche an Mitte 40 Jährige Frauen zu verkaufen.
Heute sollen uns auch 14 Jährige (zB Hailee Steinfeld, Elle Fanning) Chanel-Kostüme und Pradaschuhe verkaufen. Obwohl die gut betuchte Zielgruppe eher Damen jenseits der 35 sind.
... bevor Sie ein "Witzchen" anbringen. Je mehr Konsumenten dagegen protestieren, dass das Frauenbild medial bald nur noch an Kindermodellen gemessen wird, umso besser! Gesund ist das nämlich nicht, man denke nur einmal an die vielen Magersüchtigen...
Soweit bekannt, entsteht Magersucht aus einem zerstörten Selbstwertgefühl. Dieses Selbstwertgefühl wird hauptsächlich von Eltern zerstört oder gestärkt. Magersüchtige sind somit weit mehr Opfer ihrer Eltern als der Medien.
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