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Auch wer bei Breitling sitzt, kommt ums Fliegen nicht herum. Gang in der neuen Breitling- Manufaktur.
Der Weg zur Unabhängigkeit führt über ein eigenes Kaliber. Bei Breitling sind das nicht ein paar hundert, sondern etliche tausend Werke pro Jahr. Dafür musste erst Platz geschaffen werden. Nach dem Beschluss von 1999, die gesamte Produktion von der Offiziellen Schweizer Chronometerkontrolle (COSC) zertifizieren zu lassen, wurde in La Chaux-de-Fonds die Breitling Chronométrie errichtet, eine "Spezialeinheit" für die Entwicklung und Fertigung mechanischer Chronografenwerke.
Für die Fertigung des Kalibers 01 kam nun ein weiteres Manufakturgebäude hinzu. Die traditionellen Produktionsabläufe wurden optimiert. Erstmals wurde hier eine Assembly Line installiert, ein Transportsystem von einem Werktisch zum nächsten.
50.000 Werke
Alle Arbeitsschritte sind computergesteuert und -überwacht. Integrierte Regulierungsetappen stellen sicher, dass am Ende der Fertigungskette jedes einzelne Werk für die unbestechlichen COSC-Tests bereit ist. Schon jetzt sind fünfzig Prozent der produzierten mechanischen Chronografen mit dem eigenen Kaliber ausgestattet.
Das sind knapp 50.000 Werke. Tendenz steigend. Das Kaliber 01 ist das 100 Prozent hauseigene Kaliber zunächst im "Chronomat 01", 2010 folgte der "Navitimer 01", 2011 die "Transocean 01" und ein limitiertes Montbrillant-Modell sowie der "Chronomat GMT" mit Kaliber 04 (=Kaliber 01+zweite Zeitzone). Das mit Säulenrad, vertikaler Kupplung und 70-stündiger Gangreserve ausgerüstete Kaliber 01 garantiert Funktionalität und Sicherheit. (Ines B. Kasparek/Der Standard/rondo/18/11/2011)
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