Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Justiz lässt Milde walten, denn wo wär' der Glanz auf all den Bällen und Banketten?
In der vergangenen Woche begab es sich, dass unsere oftmals heftig gescholtene Justiz Milde walten ließ. In beiden Fällen waren die Nutznießerinnen dieser herbstlichen Sanftmut Angehörige eines Standes, die früher einmal vorzugsweise in den Societyspalten und nicht auf den Gerichtsseiten vorzukommen pflegten. Frau Herberstein auf jenen in der Steiermark, Frau Walderdorff auf denen in Wien. Beide Damen, denen vom Boulevard im Übrigen gerne dieselbe unfeine Bezeichnung umgehängt wird, nämlich jene, eine "diebische Gräfin" zu sein, wechselten in jüngster bzw. mittlerer Vergangenheit die Seiten.
Dort, auf den Gerichtsseiten, konnte man vergangene Woche lesen, dass Frau Herberstein einige Monate Haftaufschub gewährt wurden, während Frau Walderdorff (für sie gilt die Unschuldsvermutung) wegen ihres Flughafenklaus ("Im Spiegel sah ich, wie schrecklich ich aussehe. Dann habe ich ein paar Parfums eingesteckt") eine außergerichtliche Lösung angeboten wurde.
Womit wir bei Reinhard Fendrich wären, der sich schon vor vielen Jahren als ein großer Feine-Damen-Versteher entpuppt hat. Er schrieb ein Lied mit einigen wirklich schönen Zeilen:
Was wär', wenn wir die feinen Damen nicht mehr hätten?
Wo wär' der Glanz auf all den Bällen und Banketten?
Denn das Gefühl für Etikette und für Stil,
das hat man heute nirgends mehr und darum kämpfen sie dafür,
denn diese Welt ist zu vulgär.
Vergangene Woche hat gezeigt, dass die Justiz den Sachverhalt ganz ähnlich sieht. Es wäre wirklich zu schad, wenn wir die feinen Damen nicht mehr hätten. (Der Standard/rondo/30/09/2011)
"Nie endende Klassenfahrt mit Freibier": Wie aus Modebloggern innerhalb weniger Jahre Markenmaskottchen wurden
Gelb, augenschmerzend orange und verdaut grün: Warum es nicht ganz einfach sein wird, modemäßig über diesen Regensommer zu kommen
Warum männliche Achselhaare derzeit die Gemüter entzweien analysiert Stephan Hilpold in seiner neuen Kolumne
Oder warum es die Herrenwelt wirklich niemandem recht machen kann
Die meisten Fahrradhelme sind die Erfindung von Leuten, deren Sinn für Ästhetik erst an zweiter Stelle kommt - Warum es (noch) keine hübschen Fahrradhelme gibt
Warum man den kleinen Rollkoffer gegen seine Feinde, die mit "No-Trolley-Stickern" mobilmachen, verteidigen muss
Der Tag der verlorenen Socke am 9. Mai: Warum man eine treue Begleiterin nicht mit Füßen treten sollte
Was an den Sprüchen des Karl Lagerfeld dran ist: Am mittelalterlichen Hof wäre jemand wie er wohl Hofnarr geworden
Nicht nur die Länge von Röcken sei konjunkturabhängig, hat die "Financial Times" herausgefunden, sondern auch die Beschaffenheit von Augenbrauen
De Kombination von Blau und Blau wird nun selbst von Bürohengsten getragen - Warum uns der All-over-Denim-Trend nicht lange erhalten bleiben wird
Wo früher ein markanter Strich war, wuchert der Urwald - Warum das Gebiet über den weiblichen Augen zu einem Kampffeld geworden ist
Warum man als Stil-Ikone fast alles darf und dabei auch noch seine Bauchdecke zeigen darf
Warum glänzende Anzüge bald wieder relativ oft zu sehen sein werden: Im Wonnemonat haben sie ihren alljährlich großen Auftritt
Wie man Männer beim Einkaufen austricksen kann: Von den verschiedenen Einkaufsspezies
Warum der Herrenhalbschuh meistens mehr Probleme macht als er löst: Österreichische Männer tun sich damit schwer
Ob beim Seifensieder Lush oder bei Abercrombie & Fitch: Warum Gerüche mitunter mehr schaden als nützen
Warum nicht alles, was früher einmal cool war, auch heute noch leiwand ist
Das Fußbett mit Nerz, das Oberleder mit Glitzersteinen überzogen: Warum man sich vor Birkenstocks nicht unbedingt fürchten muss
Worüber wir mit einem der bekanntesten Modesuperstars - dem Mann, der die deutsche Mode wieder zum Glitzern gebracht hat - gerne geplaudert hätten
Warum in der Mode im Unterschied zu den Medien immer weniger Dekolleté zu sehen ist
Warum Österreich wieder einmal die Nase vorn hat: Mit dem Chinakohl-Dirndl setzen die steirischen Modeexperten auf Lokales
Warum Männern nichts erspart bleibt und was David Cameron damit zu tun hat
"Du warst nervös, du warst verklemmt, du hast es absolut nicht hingekriegt!" - Warum es bei "Austria's Next Topmodel" nur noch aufwärtsgehen kann
Laut Gerüchteküche könnte die US-"Vogue"-Chefin Botschafterin in London oder Paris werden - Welche Personalreserven die Mode sonst noch so hat
Was Yoko Onos Modekollektion für John Lennon mit dem Ende der Beatles zu tun hat
Warum man derzeit an den Parodien von Brad Pitt in der Chanel-Nr.-5-Werbung nicht herumkommt
Über eine Studie, die Österreich nicht am Popsch vorbeigehen sollte - die Falter haben die Nase vorn
Mit geradem Bein, aber ohne Unterhose: Was die erste große österreichische Hosenvolksbefragung rausgefunden hat
Stephan Hilpold berichtet wöchentlich über internationale Mode-Events und -trends
Warum Hauben neuerdings von Fell-Puschel geziert werden und das ganz okay ist
Warum es so schwierig ist, auf die Frage nach der richtigen Hose eine ehrliche Antwort zu kriegen
Welche Regeln bei Abercrombie & Fitch so herrschen - wo Mike Jeffries die Körpermitte zum Nabel der Welt auserkoren hat
Warum das Sandler-Shooting der deutschen "Vogue" ein Griff ins Klo ist
Wann ist es an der Zeit, das erste Mal in den Wintermantel zu schlüpfen? Früher lautete die Regel: Frühestens zu Allerheiligen und spätestens zu Allerseelen
Über welche Dinge man auf dem Blog von Uwe Kröger so informiert wird
Der größte Diebstahl findet momentan im Namen der Banken- und Euro-Rettung statt. Die Seitenblick-Berichte über diebische Gräfinnen sind nur Opium fürs Volk, der wirkliche Raubzug findet wo anders statt.
als mitzi rauch-knall noch frauenministerin war, wollte sie der klau-gräfin einen geförderten job zuschanzen und schlug allen ernstes vor, die tubenblonde trulla sollte arbeitslose frauen in auftreten und selbstpräsentation trainieren.
ach ja, schwarz-blau: DAS waren noch zeiten!
interessant wie die Nachkommen von Strauchdieben etc, nur weil sie auf dubiose bzw sehr eindeutige ausbeuterische Art mal zu Geld gekommen sind noch die Gemüter erregen. Gesindel gibt es überall. Warum nur Leute, die ein "von" vor dem Namen nicht führen dürfen so viel Aufmerksamkeit erregen ist zwar klar aber trotzdem nicht nachvollziehbar.
Ein ganzes gesellschaftliches Modell - die Seitenblicke-Gesellschaft - entlarvt sich:
ES GILT IMMER DIE UNSCHULDSVERMUTUNG:
Bisexuelle superfesche Politikersekretäre, die es vom Autohaus am Land bis an die Rivieras schaffen, dazwischen aber in höchsten Ämtern ein ganzes Land beraubt haben, das ist die männliche Variante.
Die weibliche ist die der hier genannten Damen, die kunstblond und telegen, sängerbegleitet & superkatholisch, Länder abzocken und - mit angeklebtem "Adels"-Titel in der Welt der Musik und der Bälle, geschockt über das eigene Aussehen & daher nicht voll verantwortlich sind.
Die Schlüsselfiguren hier sehen wir nicht:
Es sind die FRISEURE.
Wenn die nicht jeden Tag 3 Stunden an denen rumfummeln, gehen diese Figuren ein.
Reichsgräfin Eva von Walderdorff (Doctor iuris utriusque) ist, wie spätestens seit der grandiosen, von ihr mitgestalteten Fürstenhochzeit jeder weiß, eine ganz enge Verwandte (ja fast eine Mitregentin) des ruhmreichen monegassischen Herrscherhauses.
"Angeheiratet" ist vielleicht diese Herberstein...
Der Doktor steht nicht zur Diskussion. Und im Adelslexikon kommt eine Eva Mayerhofer !! nicht vor.
Wenn auch der Papa, angeblich, der Erfinder der
Maresi war, gibt es dafür keinen Adelstitel. UNd Monaco.
Dann erkundigen sie sich einmal über den "Adelsstammbaum" des Maurer Kelly.
Zuerst recherchieren dann posten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.